Der Erbanspruch Graf Georgs II. von Wertheim bzw. seiner Ehefrau Margareta von Montfort am Erbe des verstorbenen Grafen Ullrich VII. von Montfort-Tettnang und der Herrschaft Tettnang
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 40 Nr. 1
G-Rep. 40 Nr. 1 a+b
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 40 Grafen von Montfort
Grafen von Montfort >> 1. Der Erbanspruch Margaretas von Wertheim geb. von Montfort an der Grafschaft Montfort-Tettnang
I. Teil: o.D., 1520-1526; II. Teil: o.D., 1520-1524
Enthält u.a.: I. Teil: Vereinbarungen, Verträge, Verschreibungen: Notariatsinstrument zum Testament des Grafen von Montfort-Tettnang (Kopie, 1520); Eid der Untertanen der Herrschaft Tettnang auf Gräfin Magdalena von Montfort-Tettnang (o.D., nach 1520); Heiratsbrief zwischen Gräfin Magdalena von Montfort-Tettnang und Graf Johann von Rothenfels (Kopie, 1521); Brief Graf Georgs II. von Wertheim an die Stadt Ravensburg über die Annahme und den Erhalt des Testaments Graf Ullrich VII. von Montfort-Tettnang (Kopie, 1523); Abschied zwischen Graf Georg II. von Wertheim und Christoph von Schwarzenberg zu der Verschreibung von 3000 fl. (1526); Bestimmungen Gräfin Magdalenas von Montfort-Tettnang zu ihrer Wiederverheiratung und zu den Besitzungen der Herrschaft (o.D.); Vereinbarung zwischen Gräfin Magdalena von Montfort-Tettnang und ihrem neuen Ehemann Graf Johann von Rothenfels und ihren Schwiegersöhnen aus erster Ehe zur Herrschaft Tettnang (Kopie, 1525) Schuldbrief der Grafen von Montfort über 8000 fl. Heiratsgut an Graf Georg II. von Wertheim (Kopie, 1525); Zinsverschreibung der Grafen von Montfort-Tettnang an Graf Georg II. von Wertheim (Kopie, 1525); Quittungen Graf Georgs II. von Wertheim über erhaltene Summen von Freiherr von Schwarzenberg (Kopie, 1526); Graf Michael II. überschreibt die Schuldverschreibung der Grafen von Montfort an Freiherr von Schwarzenberg (Konzept, 1530); Skizze mit einer Straße und umliegendem Gebiet (Erklärung auf der Rückseite nicht entzifferbar, o.D.)
II. Teil u.a.: Übereinkunft zwischen Gräfin Magdalena von Montfort-Tettnang und ihren Schwiergersöhnen (Kopie, 1520); Inventar Graf Ulrichs VII. von Montfort-Tettnang und Aufstellungen zu Gefällen der Herrschaft Tettnang (o.D.); Korrespondenzen zur Handlung zwischen Graf Georg II. von Wertheim und Gräfin Magdalena von Monfort-Tettnang wegen der 3000 fl. (Kopien 1524); Korrespondenz zwischen Gräfin Magdalena von Monfort-Tettnang und Graf Georg II. von Wertheim (1523)
II. Teil u.a.: Übereinkunft zwischen Gräfin Magdalena von Montfort-Tettnang und ihren Schwiergersöhnen (Kopie, 1520); Inventar Graf Ulrichs VII. von Montfort-Tettnang und Aufstellungen zu Gefällen der Herrschaft Tettnang (o.D.); Korrespondenzen zur Handlung zwischen Graf Georg II. von Wertheim und Gräfin Magdalena von Monfort-Tettnang wegen der 3000 fl. (Kopien 1524); Korrespondenz zwischen Gräfin Magdalena von Monfort-Tettnang und Graf Georg II. von Wertheim (1523)
I. Teil: 3,5 cm; II. Teil: 2 cm
Archivale
Die Urkunden 1521 April 15 und 1526 März 8 wurden zu den Urkundennachträgen überführt (G-Rep. 101 Nr. 40/1 und 40/2).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:18 MEZ