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Dienststelle des Beauftragten des Reichskommissars für Aus- und Einfuhrbewilligung in Stuttgart: Organisation und Dienstbetrieb
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, K 210 Beauftragter des Reichskommissars für Ein- und Ausfuhrbewilligungen in Stuttgart
Beauftragter des Reichskommissars für Ein- und Ausfuhrbewilligungen in Stuttgart >> 1. Dienststelle >> 1.1 Organisation
1919-1924
Enthält: Einrichtung der Dienststelle, Beschaffung von Diensträumen, Ausstattung mit Schreibmaschinen und Geräten (1919-1923); Arbeitsplan (= Geschäftsverteilung) vom 1. November 1920; Beschwerden über den Geschäftsgang (1920); Dienstbetrieb (1921-1924); Personal- und Wohnungsangelegenheiten (1921-1924); Prüfungsordnung für die Obersekretärsprüfung im Geschäftsbereich des Reichswirtschaftsministeriums (Entwurf), (1922-1922); Kohlen- und Kartoffelkredithilfe für die Bediensteten (1922-1923); Einstampfung von Akten der Zentrale der Außenhandelszweigstellen in Stuttgart (1923); Übernahme von Akten des Beauftragten des Reichskommissars für Aus- und Einfuhrbewilligung in Stuttgart durch das Landesfinanzamt Stuttgart, (1923); Übernahme von Akten des Beauftragten des Reichskommissars für Aus- und Einfuhrbewilligung in Stuttgart durch das Landesfinanzamt Stuttgart (1923-1924); Auflösung der Dienststelle (1924)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.