Bruchsal, Amt und Stadt (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 133
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften >> Bruchsal, Amt und Stadt
(1312 -) 15. Jahrhundert - 1849 (-1887)
Überlieferungsgeschichte
Bruchsal war von 1719 an Residenzstadt des Fürstbistums Speyer. Das hochstiftisch-speyerische Viztumamt Bruchsal umfaste außer der Stadt die Orte Büchenau, Büchig, Neibsheim, Neuenbürg und Neuthard. 1803 kam das Amt an Baden. Das 6. Organisationsedikt von 1803 verfügte die Einrichtung eines Stadt- und eines wesentlich erweiterten Landamtes, die beide 1807 zu einem nochmals vergrößerten Oberamt zusammengefasst wurden.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand bezieht sich im wesentlichen auf das Gebiet des speyerischen Viztumamtes. Er setzt sich überwiegend aus Akten der fürstbischöflichen Zentralverwaltung zusammen, reicht aber auch vielfach in der Zeit badischer Behörden bis zur Revolution von 1848/49 (vgl. Bestand 344).
Entstehung: Bruchsal war von 1719 an Residenzstadt des Fürstbistums Speyer. Das hochstiftisch-speyerische Viztumamt Bruchsal umfasste außer der Stadt die Orte Büchenau, Büchig, Neibsheim, Neuenbürg und Neuthard. 1803 kam das Amt an Baden. Das 6. Organisationsedikt von 1803 verfügte die Einrichtung eines Stadt- und eines wesentlich erweiterten Landamtes, die beide 1807 zu einem nochmals vergrößerten Oberamt zusammengefasst wurden. Der Bestand bezieht sich im wesentlichen auf das Gebiet des speyerischen Viztumamtes. Er setzt sich überwiegend aus Akten der fürstbischöflichen Zentralverwaltung zusammen, reicht aber auch vielfach in der Zeit badischer Behörden bis zur Revolution von 1848/49 (vgl. Bestand 344).
Inhalt: Schwerpunkte bilden Unterlagen zu herrschaftlichen und städtischen Gebäuden des Hochstifts Speyer, des Ritterstifts Odenheim, der Stadt Bruchsal und der badischen Verwaltung (Rubriken Bausache, Gemeindsgebäude, Häuserstand, Kirchenbaulichkeiten u.a.), den Verwaltungsbeamten des Hochstifts und der Stadt Bruchsal (Rubriken Canzleisachen, Diener und Dienste, Kirchendienste) und den Untertanenkonflikten, die zwischen Stadt und Hochstift immer wieder vor dem Reichshofrat ausgetragen wurden (Rubrik Gemeinden u.a.). Besonders zu erwähnen sind Akten aus dem Salinenbetrieb des Oberstleutnants von Traitteur (Rubriken Salzverlag und Salzwerke) und der bischöflichen, dann badischen Errichtung eines Zucht- und Arbeitshauses (Rubriken Bausachen und Zwangsanstalten).
Bearbeitung: Das Findbuch von Manfred Krebs aus dem Jahr 1947 wurde 2008 im Rahmen der Konversion älterer handschriftlicher Findmittel von Frau Angelika von Schenck erfasst. Die Titelaufnahmen blieben jedoch im Wesentlichen unverändert. Bei einer künftigen Neubearbeitung müssen vor allem die Provenienzen festgestellt und ein Orts- und Personenindex angelegt werden. Ein Gesamtindex für die Bestände GLA 131-136 steht bei den Findbüchern nach dem Findbuch von Bestand 136. Karlsruhe, im August 2008 Konrad Krimm
Bruchsal war von 1719 an Residenzstadt des Fürstbistums Speyer. Das hochstiftisch-speyerische Viztumamt Bruchsal umfaste außer der Stadt die Orte Büchenau, Büchig, Neibsheim, Neuenbürg und Neuthard. 1803 kam das Amt an Baden. Das 6. Organisationsedikt von 1803 verfügte die Einrichtung eines Stadt- und eines wesentlich erweiterten Landamtes, die beide 1807 zu einem nochmals vergrößerten Oberamt zusammengefasst wurden.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand bezieht sich im wesentlichen auf das Gebiet des speyerischen Viztumamtes. Er setzt sich überwiegend aus Akten der fürstbischöflichen Zentralverwaltung zusammen, reicht aber auch vielfach in der Zeit badischer Behörden bis zur Revolution von 1848/49 (vgl. Bestand 344).
Entstehung: Bruchsal war von 1719 an Residenzstadt des Fürstbistums Speyer. Das hochstiftisch-speyerische Viztumamt Bruchsal umfasste außer der Stadt die Orte Büchenau, Büchig, Neibsheim, Neuenbürg und Neuthard. 1803 kam das Amt an Baden. Das 6. Organisationsedikt von 1803 verfügte die Einrichtung eines Stadt- und eines wesentlich erweiterten Landamtes, die beide 1807 zu einem nochmals vergrößerten Oberamt zusammengefasst wurden. Der Bestand bezieht sich im wesentlichen auf das Gebiet des speyerischen Viztumamtes. Er setzt sich überwiegend aus Akten der fürstbischöflichen Zentralverwaltung zusammen, reicht aber auch vielfach in der Zeit badischer Behörden bis zur Revolution von 1848/49 (vgl. Bestand 344).
Inhalt: Schwerpunkte bilden Unterlagen zu herrschaftlichen und städtischen Gebäuden des Hochstifts Speyer, des Ritterstifts Odenheim, der Stadt Bruchsal und der badischen Verwaltung (Rubriken Bausache, Gemeindsgebäude, Häuserstand, Kirchenbaulichkeiten u.a.), den Verwaltungsbeamten des Hochstifts und der Stadt Bruchsal (Rubriken Canzleisachen, Diener und Dienste, Kirchendienste) und den Untertanenkonflikten, die zwischen Stadt und Hochstift immer wieder vor dem Reichshofrat ausgetragen wurden (Rubrik Gemeinden u.a.). Besonders zu erwähnen sind Akten aus dem Salinenbetrieb des Oberstleutnants von Traitteur (Rubriken Salzverlag und Salzwerke) und der bischöflichen, dann badischen Errichtung eines Zucht- und Arbeitshauses (Rubriken Bausachen und Zwangsanstalten).
Bearbeitung: Das Findbuch von Manfred Krebs aus dem Jahr 1947 wurde 2008 im Rahmen der Konversion älterer handschriftlicher Findmittel von Frau Angelika von Schenck erfasst. Die Titelaufnahmen blieben jedoch im Wesentlichen unverändert. Bei einer künftigen Neubearbeitung müssen vor allem die Provenienzen festgestellt und ein Orts- und Personenindex angelegt werden. Ein Gesamtindex für die Bestände GLA 131-136 steht bei den Findbüchern nach dem Findbuch von Bestand 136. Karlsruhe, im August 2008 Konrad Krimm
1023 Archivalieneinheiten (Nr. 1-1015)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ