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Verzeichnisse der Hofstätten im Grund Burbach und Selbach sowie Streitigkeiten diverser Untertanen wegen Grundstücksangelegenheiten
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 36 IV Nr. 7 a
E 601 Freier Grund Sel- und Burbach
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.4. Häuser und Güter, sowie Verhältnisse der Untertanen, Steuerprozesse
(1553) 1596-1696
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Verzeichnis der saynischen Untertanen im Kirchspiel Burbach (1613); Verzeichnis der Hofstätten im Kirchspiel Neunkirchen (1613); Verzeichnis der neuen nassauischen Hofstätten im Kirchspiel Neunkirchen (1813); Verzeichnisse der ledigen und unbebauten nassauischen Hofstätten im Grund Burbach (1618); Verzeichnis der herrschaftlichen Zugehörigkeit der Untertanen im Kirchspiel Burbach (ca. 1613); Verzeichnis der bei Martin Scheel während des Krieges abgegangenen saynischen Untertanen im Grund Selbach (ohne Datum) Verzeichnis der Dorfschaften im Kirchspiel Neunkirchen (1663); Verzeichnis der im Grund Selbach ausgestorbenen Häuser (1636); Verzeichnis der saynischen Feuerstätten im Grund Selbach (1610); Suppliken und Berichte des saynischen Schultheißen Scheel zu Burbach über Güterstreitigkeiten von Untertanen (1611-1619); Beilegung von Irrungen zwischen Sayn und Nassau-Dillenburg (1611); Summarisches Verzeichnis der Feuerstätten im Grund Burbach 1674 und 1677; Verzeichnis der Dorfschaften im Kirchspiel Neunkirchen (1663); Verzeichnis der mit nassauischen Forderungen belasteten Hofstätten in den Kirchspielen Neunkirchen und Zeppenfeld (1613); Designation aller saynischen und nassauischen bewohnten und unbewohnten Häuser sowie auch lediger und noch unbebauter Hofstätten im Grund Selbach (1687-1688); Summarische Verzeichnisse der saynischen und nassauischen Untertanen im Grund Selbach (ohne Datum); Suppliken diverser Untertanen u.a. wegen strittiger Güter und Differenzen mit ansässigen Junkern; Korrespondenzen zwischen Sayn und Nassau-Dillenburg wegen beizulegender Differenzen einiger Untertanen im Grund Burbach und Selbach betreffend Lehngüter (1610-1617); Extrakt eines aufgerichteten Vertrags von 1553 zwischen den Junkern von und zu der Hees und den Untertanen in Struthütten; Befehl des Grafen Heinrich IV. zu Sayn an den Schultheißen Hans Honnen zu Daaden wegen Güterangelegenheiten bei Friedewald (16.06.1596); Streit zwischen Hans Mohr zu Burbach und dem dortigen nassauischen Gerichtsknecht (1696). Korrespondenten u.a.: Schultheiß Martin Scheel (Burbach), Adam Knecht (Neunkirchen), Peter Scholl (Neunkirchen), Paulus Schulz (Neunkirchen), Petrus Vigelius (Neunkirchen), Theiß Stock (Neunkirchen), J. Ermarth (Homburg), Johann Adolph (Burbach), Tyl Annen Claes (Zeppenfeld), Heinrich IV. Graf zu Sayn, Okulist Paul Schütz (Neunkirchen), Peter Heintz (Neunkirchen), Heinrich Fürst zu Nassau-Dillenburg, Hans Mohr (Burbach), Conrad Iscken (Neunkirchen), Diederich Mauden (Neunkirchen), Johann Büler (Dernbach), Peter Zimmermann (Dernbach), Peter Windecker (Dernbach), Beel (Burbach).
183 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.