1287 Nov. 5 (quarta feria ante festum sancti Martini) - Würzburg Bischof Berthold [II.] von Würzburg beurkundet: Der Streit zwischen Abt und Konvent von Schöntal einerseits und Werner und seinen Brüdern, alle von Wittstadt (Witigestat), andererseits über einen Hof in Marlach (Marloch) wurde durch Abt Winther von Bronnbach (Brunnebach) und Domdekan Heinrich von Wechmar bei Strafe von 30 lb [hl] in der Weise entschieden, dass das Kloster dem Werner und seinen Brüdern zum früheren Kaufpreis des Hofs noch 8 lb hl zu zahlen hat, wofür die von Wittstadt dem dem Kloster das von ihnen beanspruchte Eigentumsrecht übergeben. Die von Wittstadt versprechen, dem Kloster zu Hilfe zu kommen, falls einer von ihnen es im Besitz des Hofs beeinträchtigt. Bürgen: 1) Wiprecht (Wipertum), Kanoniker zu Neumünster, und 2) sein Bruder Wortwin, beide von Gamburg (dictos de Gamburg) Siegler: 1) der A., 2) der Abt von Bronnbach und 3) Domdekan Heinrich Ausf. Perg., besch. - 3 Sg. abg., Presselreste anh. - Rv.: Conposicio de quaedam curia in Marloch Lit.: WUB 9 Nr. 3674 S. 162; - Regest in Scherg, Bronnbach nach Nr. 183 S. 288; - zu Wiprecht von Gamburg: Wendehorst, Bistum Würzburg 4 S. 467.

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