1489 Dez. 3 - Heilsbronn (in … monasterio Fontesalutis) Konrad, Abt des Zisterzienserklosters Heilsbronn im Bistum Eichstätt, beurkundet: Er hat folgende Urkunden gelesen, geprüft und für einwandfrei befunden: ein an Konrad von Berlichingen, Ritter im Bistum Würzburg, gerichtetes Breve Papst Innozenz VIII. vom 10. März 1487, worin er gestattet, dass die Ehefrauen derer von Berlichingen in Begleitung anderer Frauen während der Begräbnisse derer von Berlichingen (tam mas quam femina) und an den Jahrtagen die Kirche des Klosters Schöntal, wo der gen. Konrad eine Grablege (sepulturam) zu besitzen angibt, betreten dürfen, solange der Gottesdienst dauert, sowie eine auf dem Generalkapitel des Zisterzienserordens am 13. Sept. 1489 in Citeaux erlassene, durch Abt Johann von Citeaux im Bistum Chalon-sur-Saône und die Diffinitoren beurkundete Diffinition ähnlichen Inhalts, ebenfalls zu Gunsten des Konrad von Berlichingen und seiner Familie als zweite Stifter und einzigartige Wohltäter des Klosters. Der A. bestätigt die Übereinstimmung mit den voranstehenden Abschriften. Siegler: der A. Ausf. Perg., lat. - 1 Sg., besch. - Rv.: Vidimus super breve et diffinitionem … Lit.: Maria Magdalena Rückert, Zur Memoria der Herren von Berlichingen im Kloster Schöntal. In: Württembergisch Franken 86, 2002, S. 71-93, Abb. S. 73.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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