a. Vor Gaitschalck Roemhwieckel, Richter zu Goch, Derick von Meer und Derick Menoz und den übrigen Schöffen daselbst, legt Johan van den Buete, auf Veranlassung des Herman Broille, Rentmeisters des Herzogs Wylhem zu Kleve-Jü- lich-Berg und klevischen Landschreiber, vorgeladen, Zeugnis ab, dass die Leygraue von Wemmerdieck (Wamberdyk) ab und aus diesseits desselben nach Goch zu gelegen zum Amt von Goch gehöre, dessen sei das auf der anderen Seite des Grabens nach der Maas hier liegende Walbeckist (Wailbecke), dann die Herrlichkeit von Weill und drunter die Herrlichkeit von Aifferden (Afferdin) und des Venne auf jener Seit des Leygraben des Venn von Well und dann der Afferden'sche Venn, dagegen desjenige auf dieser Seite des Grabens nach Goch zu des Goch'schen die das Amt von Goch und die Herrlich- keit Afferden scheidet Grenzabpfählung (paelinge) anstatt sich vom äußersten Ende des Leygrabens bis an die Eckelt, von da weiter auf den Beeckdorn und auf den s.g. düstern Dornbusch (duyster doernebuesch). Hoelum (Hulm), Senergewalt und klein, Pleess seine im Amt an Goch gelegen und die daselbst angesessenen Hausleute aus [unleserlich] pflegten zum Goch den Herrn dieses Amts, d. h. den Herzog von Kleve, Schatzung und dienst zu leisten. Gegeven jnden jaeren anos heren duysent vieffhondert sessenvertigh up Goersdaich nae Martini episcop. deutsche Papierurkunde und den aufgedrückten Siegeln des Richters und des Schöffenamts. b. Aehnliche Zeugenaussagen des Wylhem Bruicker, Johann Meister und Diemer Kroen vor Gaitschalck Roemswinckel, Richter zu Goch und Hoelum Aernt Gysen und Johann van Beeck sowie der übrigen Schöffen zu Hoelum (im Wesentlichen mit dem Zusatze, dass die Dienste der Senergewalder allerdings früher von den Herzogen zu Kleve zeitweilig den Herren zu Aefferden [unleserlich] gewesen, dies Pfandschaft jetzig in der Folge abgelöst worden sei). Vom selben Datum, mit den Siegeln des Richters und Schöffenamts.