Leo Roth von Holzschwang [Stadt Neu-Ulm] und seine Ehefrau Maria Regina geborene Schleicher bekennen, dass sie dem Ulmer Ratsherren Anton Schermar 800 Gulden schulden. Diese Schuld rührt von ihrem verstorbenen Vater bzw. Schwiegervater, dem vormaligen Ulmer Ratsälteren Leo Roth von Holzschwang, her. Obwohl Maria Regina Roth aufgrund der Bestimmungen des Römischen Rechts nicht verpflichtet ist, sich an der Rückzahlung von Schulden ihres Ehemannes zu beteiligen und dafür ihren Besitz als Pfand einzusetzen, erklärt sie sich nun mit Wissen und Zustimmung ihres Beistands und Trägers, des Richters und Kriegsrats in Ulm Albrecht Stammler, bereit, zusammen mit ihrem Ehemann diese 800 Gulden zurückzuzahlen. Solange diese Rückzahlung nicht erfolgt ist, werden sie das Kapitel Anton Schermar mit jährlich 40 Gulden verzinsen.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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