Kläger: Vicke (von) Strahlendorf(f) zu Möderitz in Mecklenburg, Levin Dupow, Dr. Friedrich Heine und Christoph von Platen zu Parchim als Vormünder der Kinder des Joachim von Platen zu Anker, Beklagter: Herzog Franz II. von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Marsilius Bergner, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Dr. Johann Friedrich Renger, Lizentiat der Rechte Johann Sebastian Augsburger, Dr. Johann Melchior Reinhardt, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung einer Schuldverschreibung des Herzogs Franz II.; Hinweise, dass Herzog Franz I. den Hof Anker an Joachim von Platen verpfändet hatte, dass dann sein Sohn Herzog Magnus u. a. durch die Abpfändung von Vieh dem Joachim von Platen großen Schaden zufügte und sich Herzog Franz II. 1574 zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtete
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Kläger: Vicke (von) Strahlendorf(f) zu Möderitz in Mecklenburg, Levin Dupow, Dr. Friedrich Heine und Christoph von Platen zu Parchim als Vormünder der Kinder des Joachim von Platen zu Anker, Beklagter: Herzog Franz II. von Sachsen-Lauenburg, Prozessvertreter: Dr. Marsilius Bergner, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Dr. Johann Friedrich Renger, Lizentiat der Rechte Johann Sebastian Augsburger, Dr. Johann Melchior Reinhardt, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung einer Schuldverschreibung des Herzogs Franz II.; Hinweise, dass Herzog Franz I. den Hof Anker an Joachim von Platen verpfändet hatte, dass dann sein Sohn Herzog Magnus u. a. durch die Abpfändung von Vieh dem Joachim von Platen großen Schaden zufügte und sich Herzog Franz II. 1574 zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtete
LASH, Abt. 390 Nr. 300
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1594-1619
Enthält: RKG 1594-1619 (1594-1620); Vergleich zwischen Joachim Platen und Herzog Franz II. über die Zahlung von Schadensersatz, Quittung über Empfang der Gelder, Obligation, beglaubigt von Rat der Stadt Parchim (Q 6, 11); Notiz des RKG-Notars 1600 (nach Q 20)
Verzeichnung
z.T. Kanzleiakten in mehrfacher Ausführung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:10 MEZ