Nachlass Geuenich (Bestand)
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Geuenich
Stadt- und Kreisarchiv Düren (Archivtektonik) >> Nachlässe von Personen, Familien und Vereinen, Firmenarchive >> Personen >> Nachlass Josef Geuenich
Form und Inhalt: Josef Geuenich besuchte von 1910-1915 die Präparandie (Lehrerseminar) in Düren. Von 1917 bis Pfingsten 1925 war er Lehrer in Boich (Kreis Düren), danach Lehrer an der Ostschule in Düren, anschließend an der Südschule, ehe er zuletzt als Rektor an der Peschschule tätig war.Nebenberuflich war er seit den 1930er Jahren Kreisarchivpfleger, seit 1943 Stadtarchivar.Inhaber der Ernst-von-Oidtman-Medaille und Träger des Ehrenringes der Stadt Düren.Josef Geuenich war familienkundlich sehr interessiert und hat über zahlreiche Familien der Region recherchiert. Seine Sammlung bildet einen wichtigen Bestand im Stadt- und Kreisarchiv Düren und dient zahlreichen Familienforschern als willkommene Hilfe.Seine 1959 erschienene Publikation über die Papiergeschichte im Düren-Jülicher Wirtschaftsraum gilt als Standardwerk. Die zu diesem Zweck erarbeiteten Forschungen sind ebenfalls Bestandteil des Nachlasses.Die Verzeichnungseinheiten des in analoger Form in den 1970er Jahren erstellten Findbuchs wurden im März / April 2017 mit Hilfe der Software "Augias" erfasst.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 14:00 MEZ