Lehengüter in Gösseldorf, (Ober-) Seigendorf und Stücht in den Händen der Bauer von Heppenstein, von Karg, Böttinger zu Bamberg und Unger zu Würzburg
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 5 Nr. 52/6
RL. 30. 10.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 5 Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein >> D Reichsmannlehen >> D 1 Allgemeines >> D 1.2 Afterlehenleute der Herren von Streitberg und Schenken von Stauffenberg
1745-1753
Enthält: Belehnung der Maria Anna Apollonia Bauer von Heppenstein nach dem Tod des Bambergischen Obereinnahmsdirektors Bauer von Heppenstein mit dem halben reichsmannlehenbaren (Ober-) Seigendorfer Zehnt; Belehnung der Barone von Karg mit drei Vierteln des Zehnten in Gösseldorf, Zins, Gült und einer Wiese und der Familie Böttinger in Bamberg mit Zehnten und Gütern in Gösseldorf, (Ober-) Seigendorf und Stücht sowie Erhebung von Lehengefällen von ihnen; Gutachten des Schenk von Stauffenbergischen Consulenten, Hofrat und Konsistorialsieglers Rüdel dazu; Anfrage des Schenk von Stauffenbergischen Agenten beim Reichshofrat (1745); Umwandlung der Reichsmannlehen derer von Karg und der Böttinger in Gösseldorf, Seigendorf ("Oberseichendorf") und Stücht in Zinslehengüter; Verzeichnis der Rückstände der Kargischen Zins-, Gült- und Lehenleute in Gösseldorf; Frage der Verpflichtung des Schenk von Stauffenbergischen Reichsmannlehenmanns und Hofrats Unger zu Würzburg zur Entrichtung der ordentlichen Michels-Steuer aus einem Viertel des Zehnten in Gösseldorf; Vergleich zwischen dem Schenk von Stauffenbergischen Seniorat und dem Baron von Karg über dessen Lehen und die damit zusammenhängenden Zinsgelder und Belehnung des von Karg mit den Gütern als Erblehen; Verkauf von drei Viertel des toten und lebenden Gösseldorfer Zehnten zu Dorf und Feld sowie von auf einigen Höfen haftenden Gülten und Zinsen durch den Baron von Karg zu Regensburg an Hofrat Unger zu Würzburg als Zins- oder Erblehen; Gesuch des Hofrats Unger um Nachlass der Handlohnabgabe; Beschwerde von Hofrat Unger gegen seinen Zins- und Gültmann Klaus Wunder von Gösseldorf wegen verweigerter Kornlieferung; Verzeichnis der von Hofrat Unger bei der Belehnung bezahlten Amtsgebühren
1 cm
Archivale
Bauer von Heppenstein; Bambergischer Obereinnahmdirektor
Bauer von Heppenstein; Familie
Bauer von Heppenstein; Maria Anna Apollonia
Böttinger; Familie in Bamberg
Karg, von; Familie
Rüdel; Stauffenbergischer Consulent, Hofrat und Konsistorialsiegler
Unger; Familie in Würzburg
Unger; Hofrat in Würzburg
Unger; Würzburg
Bamberg BA; Böttinger
Gösseldorf, Waischenfeld BT; Lehengüter
Gösseldorf, Waischenfeld BT; Wunder, Klaus
Gösseldorf, Waischenfeld BT; Zehnt
Regensburg R; Karg, Baron von
Seigendorf, Hirschaid BA; Lehengüter
Seigendorf, Hirschaid BA; Zehnt
Stücht, Heiligenstadt BA; Lehengüter
Würzburg WÜ; Unger (Familie)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:50 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Gfl. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive (Tektonik)
- Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg (Tektonik)
- Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg: Akten Burggrub-Greifenstein (Bestand)
- D Reichsmannlehen (Gliederung)
- D 1 Allgemeines (Gliederung)
- D 1.2 Afterlehenleute der Herren von Streitberg und Schenken von Stauffenberg (Gliederung)