1.) Die Burg Berlepsch [Burg auf der Gemarkung Berlepsch-Ellerode, Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.] mit Zubehör, eingeschlossen der ...
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Urk. 14, 2162
A I u, von Berlepsch sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Berlepsch, Nr. 12
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Be >> Berlepsch, von >> 1760-1799
1779 Dezember 16
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Die Burg Berlepsch [Burg auf der Gemarkung Berlepsch-Ellerode, Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.] mit Zubehör, eingeschlossen der Wildbann jenseits der Werra; 2.) das Dorf Gertenbach [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.] mit Gericht, Gülten, Renten, Zinsen, Acker, Weide, Feld, Wasser und Fischerei; 3.) zwei Werder [zu Gertenbach], von denen einer dem Priester Hermann von Heiligenstadt als Leibgeding verpfändet war und seit dessen Tod zur Burg Berlepsch gehört; 4.) ein Weingarten, ein Baumgarten und eine Fischerei zu Bischoffshausen [heute Bischhausen, Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.]; 5.) der hessische Teil und die Rechte am Dorf Albshausen [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.] mit allem Zubehör; 6.) die Wüstung, genannt das Hübenthal [Hof auf der Gemarkung Berlepsch-Ellerode, Stadt Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.]; 7.) das Gut zu Stockhausen [Ortsteil der Gem. Friedland, Lkr. Göttingen] mit seinen Freiheiten, Diensten, Zinsen, Gülten und seinem Zubehör, wie es der Vater Landgraf Ludwigs von Hessen von Hans von Stockhausen gekauft hatte; 8.) insbesondere alle Einkünfte und Rechte zu Blickershausen [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.], Ermschwerd [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.], Bischoffshausen [heute Bischhausen], Mollenfelde [Ortsteil der Gem. Friedland, Lkr. Göttingen] und Albshausen; davon ausgenommen ist Stiedenrode [Gehöftgruppe auf der Gemarkung Ermschwerd, Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.], das dem Landgrafen zusteht; 9.) das Vorwerk im Gericht Ziegenberg [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.], das 1470 Fuchshenz innehatte. Für die genannten Güter hatten die von Berlepsch dem Landgrafen von Hessen die Burg Sensenstein [Burg auf der Gemarkung der Gem. Nieste, Lkr. Kassel] abgetreten; 10.) das Dorf Unterrieden [Stadtteil von Witzenhausen, Werra-Meißner-Kr.].
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Nicolas Grandidier
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann Nicolas Grandidier
Belehnte/r: Kaspar Wilhelm von Berlepsch, Erbkämmerer zu Hessen, Sohn des verstorbenen Kaspar von Berlepsch, sein Bruder Georg Friedrich, seine Vettern Otto Dietrich Gottlob und Wolf Friedrich August von Berlepsch, Söhne des verstorbenen Wolf Heinrich Gottlob von Berlepsch, ferner für Karl Ludwig Gottlob von Berlepsch, Sohn des verstorbenen Heinrich Wilhelm Sittich von Berlepsch, als Vormund der genannte Otto Dietrich Gottlob von Berlepsch und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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