Amtsgericht Bad Iburg (Bestand)
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NLA OS, Rep 950 Ibg
Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Behörden des Staates und der kommunalen Verwaltung >> 1.3 Justiz >> 1.3.3 Hannoversche, preußische und niedersächsische Zeit >> 1.3.3.1 Ordentliche Gerichtsbarkeit >> 1.3.3.1.3 Gerichte der ersten Instanz
1734-1994
Geschichte des Bestandsbildners: Das Amtsgericht (Bad) Iburg geht zurück auf das fürstbischöflich osnabrückische Gogericht am selben Ort.
Der Amts- bzw. Gerichtssprengel blieb seit 1814 "durch alle Organisationsformen des 19. und 20. Jahrhunderts hindurch unverändert, bis er 1970 anläßlich der Bildung der neuen Großgemeinde Georgsmarienhütte (Gesetz vom 24. Juni) geringfügig um die bisher dem Amtsgericht Osnabrück unterstehenden Gemeindeteile Harderberg, Holsten-Mündrup und Holzhausen erweitert wurde." (Vgl. H.-G. Borck, Untergericht/Amtsgericht Bad Iburg, in: Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Staatsarchivs in Osnabrück, Göttingen 1978, S. 305 f.)
Bestandsgeschichte: Zum Bestand gehört das Schriftgut des 1852 eingerichteten Amtsgerichts (Bad) Iburg und seiner Vorgänger: des fürstbischöflichen Gogerichts Iburg (bis 1808), verschiedener Friedensgerichte (1808-14) und des Amtes Iburg als Justizbehörde (1814-52).
Der Bestand ist in mehreren Zugängen seit 1874 ins Staatsarchiv gelangt und wurde von verschiedenen Bearbeitern verzeichnet.
Osnabrück, im Juli 2004 N. Rügge
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Der Amts- bzw. Gerichtssprengel blieb seit 1814 "durch alle Organisationsformen des 19. und 20. Jahrhunderts hindurch unverändert, bis er 1970 anläßlich der Bildung der neuen Großgemeinde Georgsmarienhütte (Gesetz vom 24. Juni) geringfügig um die bisher dem Amtsgericht Osnabrück unterstehenden Gemeindeteile Harderberg, Holsten-Mündrup und Holzhausen erweitert wurde." (Vgl. H.-G. Borck, Untergericht/Amtsgericht Bad Iburg, in: Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Staatsarchivs in Osnabrück, Göttingen 1978, S. 305 f.)
Bestandsgeschichte: Zum Bestand gehört das Schriftgut des 1852 eingerichteten Amtsgerichts (Bad) Iburg und seiner Vorgänger: des fürstbischöflichen Gogerichts Iburg (bis 1808), verschiedener Friedensgerichte (1808-14) und des Amtes Iburg als Justizbehörde (1814-52).
Der Bestand ist in mehreren Zugängen seit 1874 ins Staatsarchiv gelangt und wurde von verschiedenen Bearbeitern verzeichnet.
Osnabrück, im Juli 2004 N. Rügge
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Literatur: H.-G. Borck, Untergericht/Amtsgericht Bad Iburg, in: Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Staatsarchivs in Osnabrück, Göttingen 1978, S. 305 f.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Behörden des Staates und der kommunalen Verwaltung (Tektonik)
- 1.3 Justiz (Tektonik)
- 1.3.3 Hannoversche, preußische und niedersächsische Zeit (Tektonik)
- 1.3.3.1 Ordentliche Gerichtsbarkeit (Tektonik)
- 1.3.3.1.3 Gerichte der ersten Instanz (Tektonik)