Konrad von Bermbach bekundet, daß Graf Philipp von Nassau, Herr zu Idstein, laut dessen inserierter Urkunde, ihm das Haus auf der Judenburg zu Idstein vor dem Marstall als Burgsitz zu Idstein, dazu 1 1/2 Gulden aus der Bede zu Ehrenbach (Ernbach) und 2 Gulden ein Ort aus der Bede zu Beuerbach (Buer-), fällig zu Martini, zu Lehen verliehen hat. Er und seine Brüder sollen dafür Burgmannen zu Idstein sein. Lehnseid des Ausstellers. Siegel desselben unter obigem Datum. Er bekundet, daß nach Beschluß dieses Reverses der Graf ihm noch 1/2 Fuder Weingülte weniger 5 Viertel zu Schierstein als Burglehen, 1/2 Malter Nüsse daselbst, 1 Morgen Weingarten und 1 1/2 Mainzer Malter Korn, 1 Gulden und 1 Kapaun daselbst verliehen hat.
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Konrad von Bermbach bekundet, daß Graf Philipp von Nassau, Herr zu Idstein, laut dessen inserierter Urkunde, ihm das Haus auf der Judenburg zu Idstein vor dem Marstall als Burgsitz zu Idstein, dazu 1 1/2 Gulden aus der Bede zu Ehrenbach (Ernbach) und 2 Gulden ein Ort aus der Bede zu Beuerbach (Buer-), fällig zu Martini, zu Lehen verliehen hat. Er und seine Brüder sollen dafür Burgmannen zu Idstein sein. Lehnseid des Ausstellers. Siegel desselben unter obigem Datum. Er bekundet, daß nach Beschluß dieses Reverses der Graf ihm noch 1/2 Fuder Weingülte weniger 5 Viertel zu Schierstein als Burglehen, 1/2 Malter Nüsse daselbst, 1 Morgen Weingarten und 1 1/2 Mainzer Malter Korn, 1 Gulden und 1 Kapaun daselbst verliehen hat.
121, U von Bermbach 1484 November 28
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 3 Anfangsbuchstabe B >> 3.16 von Bermbach
1484 November 28
Ausfertigung, Pergament, mit einem Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. uff sontag nach sent Kattharinen tag der heilligen jungfrauwen 1484
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:11 MESZ