Der Ulmer Bürger Friedrich Tengler von Ehrenstein ("Eristain") [Gde. Blaustein/Alb-Donau-Kreis] und sein Sohn Siegfried ("Sycz") verkaufen Äbtissin und Konvent des Klarissenklosters in Söflingen ("Sefflingen") [Stadt Ulm] einen jährlichen Zins von 1 Pfund Heller. Der Zins gefällt von folgenden Äcker in Ulm, die sie vom Kloster zu Lehen tragen: - 1,5 Jauchert am Ahenstein,. - 1 Jauchert hinter dem Berg,. - 1 Jauchert hinter dem Berg, das Strangen genannt wird,. - 1 Jauchert an der Steige,. - 1 Jauchert zu der Stauden. - und 1 Jauchert zu Breitenfeld bei der Wiese. Die Verkäufer verpflichten sich, diesen Zins jedes Jahr am 11. November ("vff sant Martins tag") zu entrichten. Sie haben dafür von den Käuferinnen 18 Pfund und 10 Schilling Heller erhalten und übernehmen daher die Gewährleistung für den Verkauf. Bei Säumnis können die Käuferinnen die Äcker einziehen. Den Verkäufern steht aber das Recht zu, ihnen den Zins auf anderen Objekten anzuweisen.