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Gemälde aus dem besetzten Frankreich und Holland
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 441-3 Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe >> Nationalsozialismus, 2.Weltkrieg, Nachkriegszeit (1933-1955) >> Kulturgut aus beschlagnahmtem jüdischem Vermögen und aus besetzten Gebieten
1942-1947
Enthält: Verzeichnis Vorläufiges Inventar der Kunstgegenstände, erworben für das Unterlindenmuseum Colmar.- Verzeichnis Erwerbungen der Generaldirektion der oberrheinischen Museen.- Verzeichnis Frau S. Armin, Karlsruhe erhält von der Generaldirektion der oberrheinischen Museen aus volks- und reichsfeindlichem sichergestellten Kunstbesitz folgende Gegenstände.- Verzeichnis Herr Paul Weigt, Straßburg erhält von der Generaldirektion der oberrheinischen Museen aus volks- und reichsfeindlichem sichergestellten Kunstbesitz folgende Gegenstände.- Verzeichnis Die Kunsthandlung Dr. C. F. Valentien, Stuttgart erhält von der Generaldirektion der oberrheinischen Museen aus volks- und reichsfeindlichem sichergestellten Kunstbesitz folgende Gegenstände.- Verzeichnis Herr Friedrich Lutz, Göppingen erhält von der Generaldirektion der oberrheinischen Museen aus volks- und reichsfeindlichem sichergestellten Kunstbesitz folgende Gegenstände.- Verzeichnis Die vorstehend genannten Gegenstände wurden dem Unterzeichneten [Kurt Martin] ausgehändigt zur Weitergabe an Captaine Jardot in Freiburg.- Recu du Captaine Jardot, G. M. de Fribourg en Brisgau, les tableaux et objets d'art achetés pour les musées de Strasbourg et déposés à Pfullendorf.- Isaak Faust: 1 Zinnhumpen, Empfangsbestätigung L. Moser, Karlsruhe.- Erwerbung Späth'sche astronomische Kunstuhr, Auszahlungsanordnung.- 69 Zeichnungen von von Heuss, Beleg über die Rückgabe an die Niederlande.- Van de Velde: Landschaft, Beleg über die Rückgabe an die Niederlande.- H. Dupray: 2 Federzeichnungen, Empfangsbestätigung.- Degas: 1 Bild, Tausch mit der Nationalgalerie, Berlin.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.