Heinrich Kürtzinger zu Niederlauterbach, Andre Stüchs zu Unterpindhart (Nidernpunhart) verkaufen als Vormunde des Kindes des verstorbenen Friedrich Stüchsen zusammen mit Margarete (Margareth), der Mutter des Kindes, zwei Tagwerk Wismahd gegen eine nicht genannte Summe Geld an Propst Johannes und den Konvent von Rohr. Mit der Kaufsumme tilgen die Verkäufer eine Schuld beim Stift Rohr und vereinbaren mit diesem, dass die Wismahd für eine jährliche Gült von fünf Schilling Landshuter Pfennig auf ewig als freies Eigen des Stifts beim Hof zu Unterpindhart verbleibt, dessen Inhaberin Margarete Stüchsen ist. S: Markt Geisenfeld
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Heinrich Kürtzinger zu Niederlauterbach, Andre Stüchs zu Unterpindhart (Nidernpunhart) verkaufen als Vormunde des Kindes des verstorbenen Friedrich Stüchsen zusammen mit Margarete (Margareth), der Mutter des Kindes, zwei Tagwerk Wismahd gegen eine nicht genannte Summe Geld an Propst Johannes und den Konvent von Rohr. Mit der Kaufsumme tilgen die Verkäufer eine Schuld beim Stift Rohr und vereinbaren mit diesem, dass die Wismahd für eine jährliche Gült von fünf Schilling Landshuter Pfennig auf ewig als freies Eigen des Stifts beim Hof zu Unterpindhart verbleibt, dessen Inhaberin Margarete Stüchsen ist. S: Markt Geisenfeld
Kloster Rohr Urkunden, BayHStA, Kloster Rohr Urkunden 322
KU Rohr F 19
Kloster Rohr Urkunden
Kloster Rohr Urkunden >> Urkunden
1469 April 5
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S an Pergamentstreifen angehängt
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Das ist geschehen als man tzallt nach Cristi unsers lieben herrn gepurt tausent vierhundert und darnach in dem sechtzigisten und newnten jar an mitwoch in den osterveyern.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1469
Monat: 4
Tag: 5
Äußere Beschreibung: 19,4 x 31,4 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Das ist geschehen als man tzallt nach Cristi unsers lieben herrn gepurt tausent vierhundert und darnach in dem sechtzigisten und newnten jar an mitwoch in den osterveyern.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1469
Monat: 4
Tag: 5
Äußere Beschreibung: 19,4 x 31,4 cm
Kürtzinger: Heinrich, zu Niederlauterbach
Stüchs: Andre, zu Unterpindhart
Stüchsen: Friedrich, zu Unterpindhart
Stüchsen: Margarete, Ehefrau des Friedrich Stüchen
Peininger: Johannes, Propst zu Rohr
Niederlauterbach (Gde. Wolnzach, Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm)
Unterpindhart (Gde.. Geisenfeld, Lkr. Pfaffenhofen a.d. Ilm)
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim), Augustinerchorherrenstift: Pröpste \ Johannes Peininger
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim), Augustinerchorherrenstift: Konvent/Kapitel
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim), Augustinerchorherrenstift
Geisenfeld (Lkr. Pfaffenhofen a.d.Ilm): Markt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:30 MESZ