Förderung der Herausgabe wissenschaftlicher und künstlerischer Werke: Anträge auf Förderung bzw. Abnahme von Exemplaren, Zuschuss zu den Druckkosten und dergleichen; Einsendung von Veröffentlichungen und Manuskripten; Verhinderung der Mitarbeit am vom Zentralvollzugsausschuss der Sowjetunion in Moskau herausgegebenen Sowjet-Weltatlas und an den Publikationen jüdischer Emigranten, insbes. den "Acta Cancerologica" von 1934; Nichtbewilligung eines Zuschusses zur Drucklegung der Arbeit "Die mehrstimmige Spielmusik des Barock" des Dr. Ernst H. Meyer wegen der nichtarischen Abstammung des Verfassers; Errichtung eines topographisch-geologischen Freilichtreliefs "Schwarzwald-Bodensee" in Immendingen (1935); Empfehlung des Werkes "Deutsche Geschichte am Oberrhein" des Dr. Alfred Rapp (1937); Studienurlaub des Lehramtsassessors Dr. Franz Büchler für schriftstellerische Arbeiten im vaterländischen Sinne (1938); Kompositionsaufträge an die Hauptlehrer Wittmer in Oberried (1939) und Kurt Spanich in Straßburg (1941); Auflösung der Görres-Gesellschaft des Generalsekretärs Prof. Dr. Allgeier in Freiburg durch die Gestapo; Erteilung einer Auskunft über den Studienrat August Günther in St. Ingbert/Saarpfalz an den Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung
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Förderung der Herausgabe wissenschaftlicher und künstlerischer Werke: Anträge auf Förderung bzw. Abnahme von Exemplaren, Zuschuss zu den Druckkosten und dergleichen; Einsendung von Veröffentlichungen und Manuskripten; Verhinderung der Mitarbeit am vom Zentralvollzugsausschuss der Sowjetunion in Moskau herausgegebenen Sowjet-Weltatlas und an den Publikationen jüdischer Emigranten, insbes. den "Acta Cancerologica" von 1934; Nichtbewilligung eines Zuschusses zur Drucklegung der Arbeit "Die mehrstimmige Spielmusik des Barock" des Dr. Ernst H. Meyer wegen der nichtarischen Abstammung des Verfassers; Errichtung eines topographisch-geologischen Freilichtreliefs "Schwarzwald-Bodensee" in Immendingen (1935); Empfehlung des Werkes "Deutsche Geschichte am Oberrhein" des Dr. Alfred Rapp (1937); Studienurlaub des Lehramtsassessors Dr. Franz Büchler für schriftstellerische Arbeiten im vaterländischen Sinne (1938); Kompositionsaufträge an die Hauptlehrer Wittmer in Oberried (1939) und Kurt Spanich in Straßburg (1941); Auflösung der Görres-Gesellschaft des Generalsekretärs Prof. Dr. Allgeier in Freiburg durch die Gestapo; Erteilung einer Auskunft über den Studienrat August Günther in St. Ingbert/Saarpfalz an den Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 235 Nr. 48318
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 235 Badisches Kultusministerium
Badisches Kultusministerium >> IV. Künste und Wissenschaften >> IV.13. Gnadensachen, Stipendien >> IV.13.1. Allgemeines und Sammelakten
1932-1941
Darin:
1.) Drucksachen des Dr. Hermann Weidenbach in Mannheim über seine "Entdeckung der körperlichen Struktur der männlichen, weiblichen und genialen Seele"
2.) Ankündigung des Buchtages 1933 "Volk und Buch" durch seinen Protektor, Reichskunstwart Dr. Redslob (Drucksache)
3.) "Der Aufbau der Schöpfung" von Josef Brenner in Karlsruhe (Typoskript)
4.) Geistige Oper "Alemania" von Walter Bernhagen, Reuß & Itta, Konstanz, o. J. (16 Seiten)
5.) Prospekt des Verlags C. F. Müller in Karlsruhe zu "Dante - die lyrische Geschichte, neu übertragen und mit der Urschrift versehen" von Richard Zoozmann
6.) Prospekt des Verlages Heinrich Henne in Berlin zu "Otto Weddigen - Gesammelte Werke in 15 Bänden" (geh., 4 Blatt)
7.) "Johann Peter Hebel als Briefschreiber (Zum 10. Mai)" des Wilhelm Altwegg im Sonntagsblatt der Baseler Nachrichten XXVIII Nr. 18 vom 6. Mai 1934
8.) Prospekt des Verlags Gräfe und Unzer in Königsberg zu Dr. Carl von Lorck-Königsbergs "Herrenhäuser Ostpreußens"
9.) Besprechungen der Veröffentlichung "Alemannisch, Die Rettung der eidgenössischen Seele [sc. durch Erhebung des Schwyzertütsch zur Schrift - und Nationalsprache]" des Emil Baer durch den Schriftsteller und Leiter der städtischen Pressestelle Karl Willy Straub in Freiburg als Ausschnitt aus der Unterhaltungsbeilage "Volk und Kultur" der Berliner Börsenzeitung Nr. 118 vom 20. Mai 1936 und des Eduard Blocher (Typoskript, 3 Blatt)
10.) Sonderdruck "Alemannische Stadthäuser und ihre Stellung in der Geschichte des deutschen Fachwerkbaues" des Vorstands des Bezirksbauamtes Heidelberg Dr. Ludwig Schmieder aus den Heidelberger Jahresbüchern 1936 (brosch., Seite 122-135)
11.) Einladung zur Vorausbestellung der gesammelten Schriften des Prof. der Allgemeinen Geschichte Hermann Bächtold in Basel (1882-1934) von 1938 (Drucksache, 4 Seiten)
12.) Handschriftliches und dem Minister Wacker zugeeignetes 21-blättriges Typoskript mit Gedichten und der Prosastudie "Herbstlandschaft bei Achdorf" des Max Rieple in Donaueschingen
13.) Sonderdruck "Numantia - Führertum und Kriegskunst der Römer in Spanien" des Harald Hofmann aus "Die badische Schule" von 1938 (Seite 276-280)
14.) Prospekt des Verlages Johann Gremm in Mannheim zu "Heimatscholle Vilchband - eine 5000 Jahre alte Bauernsiedlung im badischen Frankenland" des Baurates Karl Neckermann in Mannheim-Feudenheim (4 Seiten)
1.) Drucksachen des Dr. Hermann Weidenbach in Mannheim über seine "Entdeckung der körperlichen Struktur der männlichen, weiblichen und genialen Seele"
2.) Ankündigung des Buchtages 1933 "Volk und Buch" durch seinen Protektor, Reichskunstwart Dr. Redslob (Drucksache)
3.) "Der Aufbau der Schöpfung" von Josef Brenner in Karlsruhe (Typoskript)
4.) Geistige Oper "Alemania" von Walter Bernhagen, Reuß & Itta, Konstanz, o. J. (16 Seiten)
5.) Prospekt des Verlags C. F. Müller in Karlsruhe zu "Dante - die lyrische Geschichte, neu übertragen und mit der Urschrift versehen" von Richard Zoozmann
6.) Prospekt des Verlages Heinrich Henne in Berlin zu "Otto Weddigen - Gesammelte Werke in 15 Bänden" (geh., 4 Blatt)
7.) "Johann Peter Hebel als Briefschreiber (Zum 10. Mai)" des Wilhelm Altwegg im Sonntagsblatt der Baseler Nachrichten XXVIII Nr. 18 vom 6. Mai 1934
8.) Prospekt des Verlags Gräfe und Unzer in Königsberg zu Dr. Carl von Lorck-Königsbergs "Herrenhäuser Ostpreußens"
9.) Besprechungen der Veröffentlichung "Alemannisch, Die Rettung der eidgenössischen Seele [sc. durch Erhebung des Schwyzertütsch zur Schrift - und Nationalsprache]" des Emil Baer durch den Schriftsteller und Leiter der städtischen Pressestelle Karl Willy Straub in Freiburg als Ausschnitt aus der Unterhaltungsbeilage "Volk und Kultur" der Berliner Börsenzeitung Nr. 118 vom 20. Mai 1936 und des Eduard Blocher (Typoskript, 3 Blatt)
10.) Sonderdruck "Alemannische Stadthäuser und ihre Stellung in der Geschichte des deutschen Fachwerkbaues" des Vorstands des Bezirksbauamtes Heidelberg Dr. Ludwig Schmieder aus den Heidelberger Jahresbüchern 1936 (brosch., Seite 122-135)
11.) Einladung zur Vorausbestellung der gesammelten Schriften des Prof. der Allgemeinen Geschichte Hermann Bächtold in Basel (1882-1934) von 1938 (Drucksache, 4 Seiten)
12.) Handschriftliches und dem Minister Wacker zugeeignetes 21-blättriges Typoskript mit Gedichten und der Prosastudie "Herbstlandschaft bei Achdorf" des Max Rieple in Donaueschingen
13.) Sonderdruck "Numantia - Führertum und Kriegskunst der Römer in Spanien" des Harald Hofmann aus "Die badische Schule" von 1938 (Seite 276-280)
14.) Prospekt des Verlages Johann Gremm in Mannheim zu "Heimatscholle Vilchband - eine 5000 Jahre alte Bauernsiedlung im badischen Frankenland" des Baurates Karl Neckermann in Mannheim-Feudenheim (4 Seiten)
1 Faszikel
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:03 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) (Tektonik)
- Kultur (Tektonik)
- Badisches Kultusministerium (Tektonik)
- Badisches Kultusministerium (Bestand)
- IV. Künste und Wissenschaften (Gliederung)
- IV.13. Gnadensachen, Stipendien (Gliederung)
- IV.13.1. Allgemeines und Sammelakten (Gliederung)
- Förderung der Herausgabe wissenschaftlicher und künstlerischer Werke: Anträge auf Förderung bzw. Abnahme von Exemplaren, Zuschuss zu den Druckkosten und dergleichen; Einsendung von Veröffentlichungen und Manuskripten; Verhinderung der Mitarbeit am vom Zentralvollzugsausschuss der Sowjetunion in Moskau herausgegebenen Sowjet-Weltatlas und an den Publikationen jüdischer Emigranten, insbes. den "Acta Cancerologica" von 1934; Nichtbewilligung eines Zuschusses zur Drucklegung der Arbeit "Die mehrstimmige Spielmusik des Barock" des Dr. Ernst H. Meyer wegen der nichtarischen Abstammung des Verfassers; Errichtung eines topographisch-geologischen Freilichtreliefs "Schwarzwald-Bodensee" in Immendingen (1935); Empfehlung des Werkes "Deutsche Geschichte am Oberrhein" des Dr. Alfred Rapp (1937); Studienurlaub des Lehramtsassessors Dr. Franz Büchler für schriftstellerische Arbeiten im vaterländischen Sinne (1938); Kompositionsaufträge an die Hauptlehrer Wittmer in Oberried (1939) und Kurt Spanich in Straßburg (1941); Auflösung der Görres-Gesellschaft des Generalsekretärs Prof. Dr. Allgeier in Freiburg durch die Gestapo; Erteilung einer Auskunft über den Studienrat August Günther in St. Ingbert/Saarpfalz an den Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung (Archivale)