Hans Schöllinsen, Bürger zu Ravensburg, verkauft mit Zustimmung von Bürgermeister und Rat der Pfründe des Altars (von St. Peter und Paul) auf der unteren Kanzel in der Pfarrkirche Unserer lieben Frau, die Klaus Motz gestiftet hat, für 20 lb d Ravensburger Währung einen jährlichen, zu St. Martin fälligen ablösbaren Ewigzins von 1 lb d aus seinem Weingarten mit 4 Stück Reben vor der Stadt im Kammerer ("Chamrer") oberhalb der Straße, zwischen den Gärten des Asimus Steffanus und der Elisabeth Bösch. Er stößt oben an den Acker der Elsbeth Humlin und unten auf den gemeinen Weg. Es ist belastet mit einem Bodenzins von 4 ß 8 d zugunsten des Klosters Weißenau ("Mindernow").
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Hans Schöllinsen, Bürger zu Ravensburg, verkauft mit Zustimmung von Bürgermeister und Rat der Pfründe des Altars (von St. Peter und Paul) auf der unteren Kanzel in der Pfarrkirche Unserer lieben Frau, die Klaus Motz gestiftet hat, für 20 lb d Ravensburger Währung einen jährlichen, zu St. Martin fälligen ablösbaren Ewigzins von 1 lb d aus seinem Weingarten mit 4 Stück Reben vor der Stadt im Kammerer ("Chamrer") oberhalb der Straße, zwischen den Gärten des Asimus Steffanus und der Elisabeth Bösch. Er stößt oben an den Acker der Elsbeth Humlin und unten auf den gemeinen Weg. Es ist belastet mit einem Bodenzins von 4 ß 8 d zugunsten des Klosters Weißenau ("Mindernow").
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 1572
05151
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 16. Jahrhundert
1543 Oktober 1 (monntag nach sant Michels deß hailigen ertzengels tag)
25 x 36,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Hans Schöllinsen, Bürger zu Ravensburg
Empfänger: Pfründe des Altars auf der unteren Kanzel in der Pfarrkirche Unserer lieben Frau zu Ravensburg
Siegler: Gwer Schellang, Bürgermeister, Konrad Gäldrich, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S.
Vermerke: Rückvermerk: "Beneficium SS. Petri et Pauli in Ravenspurg"
Aussteller: Hans Schöllinsen, Bürger zu Ravensburg
Empfänger: Pfründe des Altars auf der unteren Kanzel in der Pfarrkirche Unserer lieben Frau zu Ravensburg
Siegler: Gwer Schellang, Bürgermeister, Konrad Gäldrich, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S.
Vermerke: Rückvermerk: "Beneficium SS. Petri et Pauli in Ravenspurg"
Bösch, Elisabeth
Gäldrich, Konrad, Stadtammann
Geldrich, Konrad; Stadtammann
Motz, Klaus
Schellang, Gwer, Bürgermeister
Schöllinsen, Hans
Steffanus, Asimus
Ravensburg RV
Ravensburg RV; Bürgermeister und Rat
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Flurstücke
Ravensburg RV; Pfarrkirche Unserer lieben Frau, Altarpfründen
Ravensburg RV; St. Peter und Paul-Altar
Ravensburg RV; Stadtammann
Ravensburg RV; Währung
Weißenau : Eschach, Ravensburg RV; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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