Revers über die Übertragung eines Lehens, "Gräblerinlehen" genannt, an Hans Vyol zu Sehningen; das Lehen umfasst einen Hof, einen Garten, mehrere Wiesen und mehrere Äcker; damit verbundene Verpflichtung zur Zahlung von 20 Simmer Hafer, 5 Simmer Dinkel, 7 Scheffel Weizen und 1 Pfund 14 Schilling Heller jährlich am St. Michaelstag, ebenso wie zwei Hühner, eine Henne und den Zehnt von allen Einkünften aus dem Lehen
Vollständigen Titel anzeigen
Revers über die Übertragung eines Lehens, "Gräblerinlehen" genannt, an Hans Vyol zu Sehningen; das Lehen umfasst einen Hof, einen Garten, mehrere Wiesen und mehrere Äcker; damit verbundene Verpflichtung zur Zahlung von 20 Simmer Hafer, 5 Simmer Dinkel, 7 Scheffel Weizen und 1 Pfund 14 Schilling Heller jährlich am St. Michaelstag, ebenso wie zwei Hühner, eine Henne und den Zehnt von allen Einkünften aus dem Lehen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 U 139
Stift Göppingen, Laden A, Bü 13
Stift Göppingen, Laden A, Bü 7
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 Oberhofen
Oberhofen >> Urkunden >> Boll
1509 Oktober 15 (Am Abend vor dem Tag des Hl. Abts von St. Gallen)
24 x 50,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: Hans Werentzhusen; Peter Seiler, Bürgermeister der Stadt Göppingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Überlieferungsart: Ausfertigung
Seiler, Peter; Bürgermeister zu Göppingen, um 1509-1510
Vyol, Hans; Einwohner zu Sehningen, um 1509
Werentzhusen, Hans; Bürgermeister zu Göppingen, um 1506-1514
Sehningen, aufgeg. in Bad Boll GP
Sehningen, aufgeg. in Bad Boll GP; Lehen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
15.11.20252025, 15:26 MEZ