Ämter: Höchst (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Herzogtum Nassau >> Ämter >> Ämter
Enthält: Akten, Urkunden, Amtsbücher und Rechnungen (1760) 1802-1890
Bemerkenswerte Akten u.a. Schiffahrt auf dem Main.
Bestandsgeschichte: Die Akten betreffend die freiwillige Gerichtsbarkeit und betreffend die Finanzverwaltung (Kataster) sind größtenteils erst 1952 übernommen worden (Zugang 10/1952).
Weitere Angaben zur Bestandsgeschichte siehe Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Zugehörige Orte (nach alter Territorialzugehörigkeit):
Hessen-Darmstadt: Oberliederbach, Unterliederbach;
Kurmainz: Höchst, Eschborn, Griesheim, Harheim, Hattersheim, Hofheim, Kriftel, Münster, Nied, Schwanheim, Sindlingen, Sossenheim, Zeilsheim;
Mainzer Dompropstei: Heddernheim;
Fürst von Isenburg-Büdingen: Okriftel;
Freiherr von Bettendorf bzw. von Coudenhoven (reichsritterschaftlich): Niederhofheim;
Reichsdörfer: Soden und Sulzbach.
Das Amt Höchst entstand aus der Amtsvogtei Höchst des 1803 aufgelösten kurmainzischen Oberamts Höchst. Hinzu kamen die Gemeinden des Amtes Hofheim (außer Marxheim) bei dessen Auflösung 1809, ferner 1810 Okriftel (unter Aufgabe von Weilbach und Wicker) und 1815 einige Gemeinden der Ämter Oberursel und Kronberg. 1849-1854 bestanden in Höchst ein Justizamt und für die untere Verwaltungsstufe ein Kreisamt mit den Justizamtsbezirken Höchst, Hochheim und Königstein. Seit 1867 war das Amt dem Landratsamt des Landkreises Wiesbaden (Mainkreis) in Wiesbaden unterstellt.
Findmittel: Repertorium von Wolf-Heino Struck, 1952
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bemerkenswerte Akten u.a. Schiffahrt auf dem Main.
Bestandsgeschichte: Die Akten betreffend die freiwillige Gerichtsbarkeit und betreffend die Finanzverwaltung (Kataster) sind größtenteils erst 1952 übernommen worden (Zugang 10/1952).
Weitere Angaben zur Bestandsgeschichte siehe Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Zugehörige Orte (nach alter Territorialzugehörigkeit):
Hessen-Darmstadt: Oberliederbach, Unterliederbach;
Kurmainz: Höchst, Eschborn, Griesheim, Harheim, Hattersheim, Hofheim, Kriftel, Münster, Nied, Schwanheim, Sindlingen, Sossenheim, Zeilsheim;
Mainzer Dompropstei: Heddernheim;
Fürst von Isenburg-Büdingen: Okriftel;
Freiherr von Bettendorf bzw. von Coudenhoven (reichsritterschaftlich): Niederhofheim;
Reichsdörfer: Soden und Sulzbach.
Das Amt Höchst entstand aus der Amtsvogtei Höchst des 1803 aufgelösten kurmainzischen Oberamts Höchst. Hinzu kamen die Gemeinden des Amtes Hofheim (außer Marxheim) bei dessen Auflösung 1809, ferner 1810 Okriftel (unter Aufgabe von Weilbach und Wicker) und 1815 einige Gemeinden der Ämter Oberursel und Kronberg. 1849-1854 bestanden in Höchst ein Justizamt und für die untere Verwaltungsstufe ein Kreisamt mit den Justizamtsbezirken Höchst, Hochheim und Königstein. Seit 1867 war das Amt dem Landratsamt des Landkreises Wiesbaden (Mainkreis) in Wiesbaden unterstellt.
Findmittel: Repertorium von Wolf-Heino Struck, 1952
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
38 m
Bestand
Literatur: Christian Daniel Vogel: Beschreibung des Herzogthums Nassau. Niederwalluf 1843, S. 859.
Literatur: Anton Josef Weidenbach: Nassauische Territorien vom Besitzstande unmittelbar vor der französischen Revolution bis 1866. Wiesbaden 1870, S. 328 f.
Literatur: Anton Josef Weidenbach: Nassauische Territorien vom Besitzstande unmittelbar vor der französischen Revolution bis 1866. Wiesbaden 1870, S. 328 f.
Griesheim
Höchst
Sossenheim
Unterliederbach
Oberursel
Hausen v. d. Sonne, Hof
Weilbach
Nied
Marxheim
Okriftel
Wiesbaden
Sindlingen
Heddernheim
Oberliederbach
Bad Soden
Sulzbach b. Höchst
Kronberg
Goldstein, Hof
Kriftel
Münster b. Höchst
Eschborn
Königstein
Niederhofheim
Hochheim
Rödelheim
Kelkheim
Hattersheim
Hofheim
Wicker
Harheim
Schwanheim
Hofheim
Zeilsheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ