1. August (Augustus), Administrator des Erzstiftes Magdeburg, Herzog zu Sachsen, erteilt seinem Kammersekretär Georg Wildvogel und Herrn Hans (Hanß) Heinrich Gau (Gaw), Handelsmann zu Pirna (Pyrna), das Privileg, den Flußverlauf der Saale so zu richten, dass man von der Elbe bis nach Giebichenstein mit größeren Schiffen fahren kann. Wegen des großen Nutzens wird Wildvogel und Gau und deren Erben auf deren Wunsch das Privileg erteilt, die Schiffahrt auf der Saale, soweit sie sich auf erzstiftisches Gebiet erstreckt, für 10 Jahre zu nutzen. Sie dürfen Getreide und andere Waren mit Schiffen befördern und billige Fracht fortschaffen. Jedoch darf den an der Saale liegenden Dämmen, Werdern und Mühlen kein Schaden entstehen, auch müssen allerorts die gewöhnlichen Zölle und Geleite in das Erzstift Magdeburg entrichtet werden. 2. Domdechant, Senior und Kapitelgemeinde der Erzbischöflichen Kirche zu Magdeburg geben Konsens und Bewilligung zu o. g. Privileg.
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1. August (Augustus), Administrator des Erzstiftes Magdeburg, Herzog zu Sachsen, erteilt seinem Kammersekretär Georg Wildvogel und Herrn Hans (Hanß) Heinrich Gau (Gaw), Handelsmann zu Pirna (Pyrna), das Privileg, den Flußverlauf der Saale so zu richten, dass man von der Elbe bis nach Giebichenstein mit größeren Schiffen fahren kann. Wegen des großen Nutzens wird Wildvogel und Gau und deren Erben auf deren Wunsch das Privileg erteilt, die Schiffahrt auf der Saale, soweit sie sich auf erzstiftisches Gebiet erstreckt, für 10 Jahre zu nutzen. Sie dürfen Getreide und andere Waren mit Schiffen befördern und billige Fracht fortschaffen. Jedoch darf den an der Saale liegenden Dämmen, Werdern und Mühlen kein Schaden entstehen, auch müssen allerorts die gewöhnlichen Zölle und Geleite in das Erzstift Magdeburg entrichtet werden. 2. Domdechant, Senior und Kapitelgemeinde der Erzbischöflichen Kirche zu Magdeburg geben Konsens und Bewilligung zu o. g. Privileg.
20392 Rittergut Gnandstein, Nr. U 124 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
20392 Rittergut Gnandstein
20392 Rittergut Gnandstein >> 01 Grundlagen des Ritterguts >> 01.1 Urkunden
1650 August 24 / ohne Datum
Enthält: Ausfertigung
Pergament 575 x 440 mm, Umbug 54 mm
Deutsch
Pergament 575 x 440 mm, Umbug 54 mm
Deutsch
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:01 MEZ