Kopialbuch des Amtes Berching
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Hochstift Eichstätt, Archiv II/4,10
HEL 193 1/2
Registratursignatur/AZ: AA II/4,10 (Amt Berching)
Hochstift Eichstätt, Archiv
Hochstift Eichstätt, Archiv >> Hochstift Eichstätt, Archiv (ungegliedert)
1467 - 1555
enthält u.a.: Handwerksordnung für das Schneiderhandwerk in Berching durch Bischof Wilhelm von Eichstätt 1467 (fol.1) und durch Bischof Gabriel 1498 (fol.16v) Bestätigung der Handwerksordnung der Schuster in Berching durch Bischof Wilhelm 1469 (fol.1v) und durch Bischof Gabriel 1498 (fol.15v) Bestätigung der Handwerksordnung der Schmiede und Wagner in Berching durch Bischof Wilhelm 1482 (fol.2v) sowie deren und der Messerschmiede und Schlosser Bruderschaft durch Bischof Gabriel 1498 (fol.14) Handwerksordnung Bischof Wilhelms für das Bäcker- und Müllerhandwerk in Berching 1483 (fol.4) Erbrechtsverleihung an einem Hof in Winterzhofen 1490 (fol.6v) Spruchbriefe Bischof Wilhelms im Streit zwischen dem Kloster Plankstetten und der Stadt Berching um einen Weingarten bei Berching, um 1490 (fol.7v), und Bischof Gabriels zu einer Erbteilung 1525 (fol.25v) sowie im Streit zwischen zwei Bürgern von Berching 1526 (fol.27v) Konsens zu Gütertauschvertägen zwischen Einwohnern von Berching durch Bischof Wilhelm 1494 (fol.8) und Bischof Gabriel 1515 (fol.24) Zollprivileg König Maximilians I. für die Städte Berching und Beilngries 1498 (fol.17v) einschließlich eines Vidimus dieses Privilegs durch den Generalvikar des Hochstifts Eichstätt 1499 (fol.18v) Vertrag zwischen Bischof Gabriel und der Stadt Berching über das dortige Bräuhaus 1501 (fol.20) Urkunde Bischof Gabriels zu den Rohrbrunnen und dem Fischkasten in Berching 1510 (fol.21v) Verzicht eines Nürnberger Bürgers auf einen Garten bei Berching 1511 (fol.22v) Verkauf eines Zehnten durch die Stadt Berching an das dortige Spital 1516 (fol.24v) Vereinbarung mit den Herzögen von Bayern zum Geleitrecht um Berching, ca. 1555 (fol.25) Vertrag zwischen dem Hochstift Eichstätt und der Stadt Berching sowie den Gemeinden Sollngriesbach, Ernersdorf und Rappersdorf einerseits mit der Gemeinde Erasbach andererseits um eine Gehölz bei Berching sowie die dortigen Weiderechte 1555 (fol.29) (ursprünglich begonnen 1498 unter Bischof Gabriel von Eichstätt unter späterer Hinzufügung eines 1467 unter Bischof Wilhelm von Eichstätt begonnenen Fragments)
Amtsbücher / Akten
ger
Unternummer: II/4,10
Medium: A = Analoges Archivalie
Medium: A = Analoges Archivalie
10 --- Papierlibell, Folioformat, insgesamt 43 Bll. in 3 Lagen, davon Lage 2 und 3 (ab fol.14, Lage 3 ab fol.33 leer) in Papierumschlag geheftet, Lage 1 (fol.1-13, ab fol.8v leer) war evtl. ursprünglich das Fragment eines eigenständigen Kopialbuches unter Bischof Wilhelm von Eichstätt und wurde später lose beigelegt, und in die Foliierung mit einbezogen; Umschlag und insbes. Lage 2 sind brüchig, teilweise Wasserschäden, teilweise leichte Textverluste, restaurierungsbedürftig; Berching (LK Neumarkt i.d. OPf); Erasbach, Ernersdorf, Plankstetten, Rappersdorf, Sollngriesbach, Winterzhofen (alle Gde. Berching, LK Neumarkt i.d.OPf.); Beilngries (LK Eichstätt)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
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