Albert, Dekan der Alten Kapelle zu Regensburg, Heitfolk, Guardian der Minderen Brüder, Siegfried Chastner, Domherr zu Regensburg, und Hermann, Kanoniker in St. Jakob zu Bamberg, fällen einen Schiedsspruch im Streit zwischen der Äbtissin Jutta und dem Konvent von St. Paul zu Regensburg einerseits und dem Propst und dem Konvent des Stiftes Rohr andererseits um einen Hof zu Bachl (Hard) zugunsten des Stiftes Rohr. Bischof Nikolaus von Regensburg erteilt seine Zustimmung. S1: Bischof Nikolaus von Regensburg;. S2: Dekan der Alten Kapelle zu Regensburg Albert;. S3: Guardian der Minderen Brüder, Heitfolk;. S4: Siegfried Chastner;. S5: Kanoniker von St. Jakob zu Bamberg Hermann;. S6: Äbtissin von St. Paul zu Regensburg Jutta;. S7: Konvent von St. Paul zu Regensburg;. S8: Propst von Rohr Hermann;. S9: Konvent von Rohr
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Albert, Dekan der Alten Kapelle zu Regensburg, Heitfolk, Guardian der Minderen Brüder, Siegfried Chastner, Domherr zu Regensburg, und Hermann, Kanoniker in St. Jakob zu Bamberg, fällen einen Schiedsspruch im Streit zwischen der Äbtissin Jutta und dem Konvent von St. Paul zu Regensburg einerseits und dem Propst und dem Konvent des Stiftes Rohr andererseits um einen Hof zu Bachl (Hard) zugunsten des Stiftes Rohr. Bischof Nikolaus von Regensburg erteilt seine Zustimmung. S1: Bischof Nikolaus von Regensburg;. S2: Dekan der Alten Kapelle zu Regensburg Albert;. S3: Guardian der Minderen Brüder, Heitfolk;. S4: Siegfried Chastner;. S5: Kanoniker von St. Jakob zu Bamberg Hermann;. S6: Äbtissin von St. Paul zu Regensburg Jutta;. S7: Konvent von St. Paul zu Regensburg;. S8: Propst von Rohr Hermann;. S9: Konvent von Rohr
Kloster Rohr Urkunden, BayHStA, Kloster Rohr Urkunden 42
Fasz. 4
Kloster Rohr Urkunden
Kloster Rohr Urkunden >> Urkunden
1319 Februar 27
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: neun Siegel an Pergamentstreifen angehängt, S1-6 u. 9 verloren, S7 u. 8 beschädigt
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Regensburg
Literatur: Mai S. 273, Nr. 111
Originaldatierung: Actum et dat. Rat(ispone) anno domini M°CCC°XVIIII°, proxima tercia feria post dominicam, qua cantatur "Invocavit".
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1319
Monat: 2
Tag: 27
Äußere Beschreibung: 17,4 x 27,5 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Regensburg
Literatur: Mai S. 273, Nr. 111
Originaldatierung: Actum et dat. Rat(ispone) anno domini M°CCC°XVIIII°, proxima tercia feria post dominicam, qua cantatur "Invocavit".
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1319
Monat: 2
Tag: 27
Äußere Beschreibung: 17,4 x 27,5 cm
Ybbs: Nikolaus von, Bischof von Regensburg
Chastner: Siegfried, Domherr von Regensburg
Regensburg (krfr.St.), Bistum/Hochstift: Bischöfe \ Nikolaus von Ybbs
Regensburg (krfr.St.), U.L.F. zur Alten Kapelle (Kollegiatstift): Dekane \ Albert
Regensburg (krfr.St.), Domkapitel: Domherren \ Siegfried Chastner
Regensburg (krfr.St.), Franziskanerkloster St. Salvator: Guardian \ Heitfolk
Regensburg (krfr.St.), St. Paul: Äbtissinnen \ Jutta
Regensburg (krfr.St.), St. Paul: Konvent/Kapitel
Bamberg (Lkr. Bamberg), Kirche St. Jakob: Kanoniker \ Hermann
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim), Augustinerchorherrenstift: Pröpste \ Hermann
Rohr i.NB (Lkr. Kelheim), Augustinerchorherrenstift: Konvent/Kapitel
Bachl (Gde. Rohr i.NB, Lkr. Kelheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ