Bürgermeister, Rat und Gemeinde zu Heidelberg bekunden, dass sie Meister Daniel Mettelbach (Metelbach) von Heilbronn ein Leibgeding von jährlich 20 Gulden zu St. Georgstag [23.04.] auf einem Teil am städtischen Ungeld und anderen Gefällen um 200 empfangene Gulden verkauft haben. Das Geld soll zum Bau des neuen Rathauses am Markt zu Heidelberg verwendet werden, dessen Grundstück die Stadt auf Weisung des Pfalzgrafen von Leonhard Ehrenfried (Ernfrit) gekauft hatte. Es folgen Bestimmungen zum Zinsversäumnis und zum Einlager in einer offenen Herberge zu Ladenburg oder Weinheim. Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz gibt, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, seine Zustimmung und kündigt sein Siegel an. Die Heidelberger Bürgermeister Hans Salwart und Peter Wigel kündigen das städtische Siegel an.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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