Der Tucher Peter Brenner und seine Ehefrau Elisabeth ("Beta"), Bürger zu Ulm, verkaufen dem Ulmer Bürger Peter Krafft, Sohn des verstorbenen Ludwig Krafft, für die ewige Messe, die sein verstorbener Vater im Ulmer Münster gestiftet hat, einen jährlichen Zins von 1 rheinischen Gulden. Der Zins gefällt als Afterzins von ihrem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm in der Hafengasse beim Brunnen des Giger zwischen ihrem anderen Haus und dem Haus des Krätler. Davon gefallen außerdem jährlich 3,5 Schilling Pfennige und 1,5 Weihnachtshühner als Erstzins sowie 15 Pfennige von dem Brunnen. Der Zins fällt an den Priester, der die ewige Messe versieht, und zwar zur Hälfte am 24. Juni ("vff sunwenden") und zur Hälfte an Weihnachten. Dafür hat ihnen der Käufer 13 rheinische Gulden bezahlt.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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