Abtrennung eines Feld- und Wiesengrundstücks vom Besitz von Johann August Freitag in Niederwürschnitz und Verkauf an Johann Samuel Nobis sowie Regulierung der Steuerlasten durch ihre Nachbesitzer
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30588 Schönburgische Gerichte zu Oelsnitz/E., Nr. 317 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
Registratursignatur: Lit. D, No. 67
30588 Schönburgische Gerichte zu Oelsnitz/E.
30588 Schönburgische Gerichte zu Oelsnitz/E. >> 2. Grundherrliche Gerichtsbarkeit >> 2.4. Gerichtsakten >> 2.4.1. Grundstücksangelegenheiten
(1733, 1739) 1834 - 1838
Enthält u. a.: Auszug aus Steuerkatastern 1733 und 1739.- Klageschriften in den Streitigkeiten zwischen Johann Samuel Nobis und Johann August Freitag wegen Erfüllung des Kaufvertrages.- Niederschrift des Gerichts Oelsnitz vom 18. Mai 1834 über den geschlossenen Kaufvertrag zwischen Johann August Freitag und Johann Samuel Nobis.- Protokoll über die Vermessung des im Besitz von Johann Samuel Nobis befindlichen Hauptgutes und des Steegengutes.- Berechnung und Schätzung des abgetretenen Grundstücks.
darin: : Farbige Situationspläne über die Grundstücke in Niederwürschnitz, worüber ein Zergliederungsprozess zwischen Johann Traugott Huth und Johann Samuel Nobis anhängig ist, von 1837.
darin: : Farbige Situationspläne über die Grundstücke in Niederwürschnitz, worüber ein Zergliederungsprozess zwischen Johann Traugott Huth und Johann Samuel Nobis anhängig ist, von 1837.
Gericht Oelsnitz
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:25 MEZ