Landratsämter: Obertaunuskreis, seit 1972 Hochtaunuskreis (Bestand)
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658
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Land Hessen >> Landesbehörden, Gerichte und Einrichtungen mit Zuständigkeit oder Sitz im Archivsprengel Wiesbaden >> Allgemeine und innere Verwaltung >> Landratsämter
1906-1998
Bestandsgeschichte: Regelmäßige Ablieferungen seit 1968 (Zugang 48/1968).
Geschichte des Bestandsbildners: Das hessische Landratsamt Obertaunuskreis wurde durch preußische Verordnung vom 22.2.1867 gegründet. Sitz des Landratsamtes war Homburg (seit 1912 Bad Homburg). Nach über hundert Jahren wurde der Obertaunuskreis wieder mit dem Kreis Usingen zusammengelegt und bildet seit 1.8.1972 den Hochtaunuskreis. Heute ist das Landratsamt des Hochtaunuskreises in der Ludwig-Erhard-Anlage 1-4 in Bad Homburg ansässig.
Das Landratsamt ist sowohl kommunale Selbstverwaltungsbehörde des Hochtaunuskreises, als auch untere staatliche Verwaltungsbehörde und hat somit eine Doppelfunktion.
Typische Aufgaben: Amtärztliche Gutachten, Baugenehmigungen, Führerscheine und KFZ-Zulassung, Gaststättenerlaubnisse, Lebensmittelüberwachung, Katasterwesen, Rechtsaufsicht über Gemeinden und Umweltschutz. Zusätzlich ist das Landratsamt eigenverantwortlich zuständig für die Abwicklung der laufenden Verwaltung wie Berufliches Schulwesen, Öffentlicher Personennahverkehr, Abfallwirtschaft und Krankenhäuser.
Ehemalige Landräte Obertaunuskreis:
1867-68 Constantin von Briesen
1868-76 Wilhelm von König
1876-77 Constantin von Briesen
1877-93 Leonhard Freiherr von Massenbach
1893-94 Bernhard Freiherr von der Heydt
1894-1903 Dr. Wilhelm von Meister
1903-04 Karl Gustav Ebbinghaus
1904-21 Dr. Ernst Ritter von Marx
1921-33 Egon van Erckelens
1933-45 Wolfgang von Hessen
1945-46 Dr. Hermann Usinger
1946-48 August Lüdke
1948-60 Dr. Georg Eberlein
1960-72 Werner Herr
Ehemalige Landräte Hochtaunuskreis:
1972-79 Werner Herr
1979-85 Dr. Henning von Storch
1985-1991 Dr. Klaus-Peter Jürgens
1991-2005 Jürgen Banzer
2005-heute Ulrich Krebs
Stand: 2008
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Geschichte des Bestandsbildners: Das hessische Landratsamt Obertaunuskreis wurde durch preußische Verordnung vom 22.2.1867 gegründet. Sitz des Landratsamtes war Homburg (seit 1912 Bad Homburg). Nach über hundert Jahren wurde der Obertaunuskreis wieder mit dem Kreis Usingen zusammengelegt und bildet seit 1.8.1972 den Hochtaunuskreis. Heute ist das Landratsamt des Hochtaunuskreises in der Ludwig-Erhard-Anlage 1-4 in Bad Homburg ansässig.
Das Landratsamt ist sowohl kommunale Selbstverwaltungsbehörde des Hochtaunuskreises, als auch untere staatliche Verwaltungsbehörde und hat somit eine Doppelfunktion.
Typische Aufgaben: Amtärztliche Gutachten, Baugenehmigungen, Führerscheine und KFZ-Zulassung, Gaststättenerlaubnisse, Lebensmittelüberwachung, Katasterwesen, Rechtsaufsicht über Gemeinden und Umweltschutz. Zusätzlich ist das Landratsamt eigenverantwortlich zuständig für die Abwicklung der laufenden Verwaltung wie Berufliches Schulwesen, Öffentlicher Personennahverkehr, Abfallwirtschaft und Krankenhäuser.
Ehemalige Landräte Obertaunuskreis:
1867-68 Constantin von Briesen
1868-76 Wilhelm von König
1876-77 Constantin von Briesen
1877-93 Leonhard Freiherr von Massenbach
1893-94 Bernhard Freiherr von der Heydt
1894-1903 Dr. Wilhelm von Meister
1903-04 Karl Gustav Ebbinghaus
1904-21 Dr. Ernst Ritter von Marx
1921-33 Egon van Erckelens
1933-45 Wolfgang von Hessen
1945-46 Dr. Hermann Usinger
1946-48 August Lüdke
1948-60 Dr. Georg Eberlein
1960-72 Werner Herr
Ehemalige Landräte Hochtaunuskreis:
1972-79 Werner Herr
1979-85 Dr. Henning von Storch
1985-1991 Dr. Klaus-Peter Jürgens
1991-2005 Jürgen Banzer
2005-heute Ulrich Krebs
Stand: 2008
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
ca. 24 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ