Cracht Stecke und seine Frau Lutgart v. Limburg verpflichten sich, den Junker Wilhelm v. Limburg zu Styrum, Johann v. Vittinghof (Vytinhaeve), genannt Schele, Heinrich op tem Berge und Dietrich v. Asbeck (Asbeke), genannt Pynsequaet, die sich für sie verbürgt haben wegen einer Rente von 96 Malter Korn, halb Roggen, halb Gerste, und 40 Hühnern, die sie Gerlach v. Holten und Frau Beleken verschrieben haben aus dem Hof zu Herringen (Herverdinck), aus ihrem Hof opten Stade (Staede), aus Buschmans-Gut zu Vestenvelde und aus Gerwins-Gut zu Günnigfeld (Guninckfelde). Sie setzen ihre Güter zum Unterpfand vor dem Richter zu Essen Rutger Halstwich und dem Richter zu Bochum Israel Revesche. Standgenossen und Gerichtsleute: Johann Bottenbruch (Buttenbroick), Rosir Smedelinck, Frone, Heinrich Hemelstoter, Bürgermeister zu Essen, Hermann Borchartz, Wilhelm in dem Hove und Johann Mey, Schreiber.
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Cracht Stecke und seine Frau Lutgart v. Limburg verpflichten sich, den Junker Wilhelm v. Limburg zu Styrum, Johann v. Vittinghof (Vytinhaeve), genannt Schele, Heinrich op tem Berge und Dietrich v. Asbeck (Asbeke), genannt Pynsequaet, die sich für sie verbürgt haben wegen einer Rente von 96 Malter Korn, halb Roggen, halb Gerste, und 40 Hühnern, die sie Gerlach v. Holten und Frau Beleken verschrieben haben aus dem Hof zu Herringen (Herverdinck), aus ihrem Hof opten Stade (Staede), aus Buschmans-Gut zu Vestenvelde und aus Gerwins-Gut zu Günnigfeld (Guninckfelde). Sie setzen ihre Güter zum Unterpfand vor dem Richter zu Essen Rutger Halstwich und dem Richter zu Bochum Israel Revesche. Standgenossen und Gerichtsleute: Johann Bottenbruch (Buttenbroick), Rosir Smedelinck, Frone, Heinrich Hemelstoter, Bürgermeister zu Essen, Hermann Borchartz, Wilhelm in dem Hove und Johann Mey, Schreiber.
1020 / 71 B, C
1020 Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
1457 Juli 5
B) Gleichzeitge kollationierte Abschrift des Notars Heinrich Straitman mit dem Vermerk, daß der Essener Bürgermeister Steynhuis das Original verwahrt; C) Abschrift (18 Jh.): Papier; Siegler: Der Aussteller und die beiden Richter
Archivale
Regest / Veröffentlichung: Regest: Hulshoff/Aders II, 3 Nr. 1286
Historische Datumsangabe: Datum: ... 1457 op den dynxstdagh neist na unser liever vrouwen dagh visitationis
Historische Datumsangabe: Datum: ... 1457 op den dynxstdagh neist na unser liever vrouwen dagh visitationis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:37 MEZ