Meldung des Grundbesitzes der sächsischen Zweigbetriebe der VVB (Z) Webereien III und ihrer Vorgängerfirmen an das Ministerium des Innern, Amt zum Schutze des Volkseigentums
Vollständigen Titel anzeigen
30905 VVB IZL Deko, Plauen, Nr. 1171 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
Registratursignatur: 641/50.- K 4.- 22.
30905 VVB IZL Deko, Plauen
30905 VVB IZL Deko, Plauen >> II. VVB (Z) Webereien III, Plauen (1.7.1948 – März 1951)
1950
Enthält: Listen mit folgenden Angaben: Betriebsname.- Ortslistennummer.- Grundbuch- und Grundbuchblattnummer.- Flurstücknummer.- Amtsgericht.- Rechtsträger und Eigentümer.- Nutzungsart.- Betriebe: Textilveredlungswerk Reichenbach (Färbereien und Appreturanstalten Georg Schleber AG).- Reichenbacher Färberei und Ausrüstungswerk (H. Hempel).- Ausrüstungs- und Kunststoffverarbeitungswerk Reichenbach (Bernhard Dietel AG).- Textilveredlungswerk Plauen (Veredelungswerk GmbH Plauen).- Falkensteiner Gardinenweberei u. Bleicherei.- Tüllfabrik Flöha (AG).- Dobenauwerk Plauen (Leopold Oscar Hartenstein).- Gardinenfabrik Plauen (AG).- Textilindustriewerke Plauen (AG).- Kostüm- und Kleiderstoffweberei Elsterberg (Obernitz & Steudel).- Vogtländische Seiden- und Wollweberei Elsterberg (Oscar Otto).- Wollen- und Seidenweberei Elsterberg (Anlauft & Co.).- Gardinenweberei Mylau (Gebrüder Chevalier GmbH).- Mylauer Kammgarnweberei (Hugo Merkel KG).- Wollweberei Göltzschtalbrücke (Hopf & Merkel, Anton Merkels Söhne).- Netzschkauer Tuch- und Kammgarnweberei (Franz Zimmermann oH).- Wollen- und Seidenweberei Reichenbach (Schultz & Donner GmbH).- Mitteldeutsche Spinnhütte Plauen (Mitteldeutsche Spinnhütte GmbH Celle).- Textilwerk Elsterberg (Hugo Stompe).- Erste Plauener Baumwollweberei (KG Hermann Lang).- Baumwollweberei Rotschau (Josef Witt).- Mechanische Treibriemen- und Baumwollweberei Treuen (Mechanische Weberei J. Fleischer GmbH Plauen und Mechanische Treibriemenweberei und Seilfabrik Gustav Kunz AG).- Vogtl. Baumwollweberei Treuen (Mech. Baumwollweberei K. Aug. Kölbel AG).- Gardinenfabrik DEWEGA Reichenbach (Gebr. Müller KG).- Möbelstoff- und Deckenweberei Annaberg-Buchholz (Albert Seeland).- Möbelstoffweberei Werk I Hohenstein-Ernstthal (Wilhelm Ende vormals Wilhelm Jäckel).- Möbelstoffweberei Lunzenau (Wilhelm Vogel KG).- Halbmond Teppichfabrik Oelsnitz (Koch & te Kock AG).- Vogtl. Teppichfabriken Oelsnitz (Tefzet AG).- Wurzner Teppichfabrik (Arthur Bechtold).- Filztuchfabrik Lengenfeld (Gottl. Fr. Thomas & Sohn GmbH).- Sächsische Filztuchfabrik Rodewisch (GmbH).- Filztuchfabrik Wolfspütz (Christfried Petzold KG).- Mylauer Stückfärberei und Appreturanstalt (Schneider & Clavier).- Dresdner Gardinen- und Spitzenmanufaktur.- Falkensteiner Gardinenweberei u. Bleicherei Falgard.- Leipziger Spitzenfabrik.- Oelsnitzer Gardinenindustrie.- Textilindustriewerke Plauen.- Gabardineweberei Mylau.- Vogtl. Congress- und Madras-Weberei, Oelsnitz.- Möbelstoffweberei Werk II, Hohenstein-Ernstthal.- Filztuchfabrik Lengenfeld.- Plauener Ausrüstungswerk.- Ausrüstungs- und Kunststoffverarbeitungswerk, Reichenbach.- Reichenbacher Färberei und Ausrüstungswerk.- Chenilleweberei Lichtenstein.
VVB (Z) Webereien III, [Abteilung Betriebswirtschaft]
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:02 MEZ