Vor den Bürgermeistern Dietrich von Holdinchof und Heinrich gen. Prosekese und den Ratsherren der Stadt Werl (Werle) verkauft ihr Mitbürger Ludwig von Ruodenberghe mit Zustimmung seiner Frau Haseken und der Kinder Conegundis, Elizabeth, Johannes und Konrad - mehr Kinder haben sie nicht - eine Rente von sechs Schillingen aus dem Haus und dem Hausplatz ihres Mitbürgers Thilemann von Wernhardinchusen in der Stadt Werl an Alheydis gen. van dem Broke und ihre Schwester Wendelmodis, beide Nonnen zu Oelinghausen (Olinchusen) im Prämonstratenserorden und der Kölner Diözese. Die Rente ist jährlich zu Martini zu entrichten. Das Haus und der Hausplatz sind sonst unbelastet. Nach dem Tode der beiden Schwestern fällt die Rente an den Konvent zu Oelinghausen. Ankündigung des Siegels der Stadt Werl. Datum 1326 Feb. 7 (feria sexta proxima ante Invocavit).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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