Kreisverein Minden der Gustav-Adolf-Stiftung (Bestand)
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13.49
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 05. Deposita von selbständigen Ämtern, Einrichtungen und Organisationen >> 05.11 Mission und Ökumene
1856 - 1908
Die 9 Akten des Ortsvereins des Gustav-Adolf-Werkes befanden sich unverzeichnet innerhalb des Bestandes der Superintendentur Minden. Da die Akten überlieferungsmäßig eine eigene Provenienz haben, wurden sie zu einem Bestand zusammengefasst. Sie sind aber weiterhin als Depositum des Kirchenkreises Minden zu betrachten. Gegründet wurde der Zweigverein der Gustaf-Adolf-Stiftung 1856. 1. Vorsitzender war der Mindener Oberbürgermeister Poelmahn, seit 1860 Oberst Quednow. In der Überlieferung wechselt die Bezeichnung zwischen "Stadtverein", "Verein für den Kreis Minden" sowie "Lokalverein". Wenn auch der Schwerpunkt der Mitgliedschaft in Minden lag, waren auch die Pfarrer der Umgebung mit in diesem Verein organisiert und sammelte ebenso eine besondere Kollekte für das Gustav-Adolf-Werk. Der Schwerpunkt der Überlieferung liegt in den Jahren zwischen 1860 und 1870, während Schriftführertätigkeit von Konsistorialrat und Pfr. Gustav Lenhartz. Besonders die Bittgesuche der Kirchengemeinden in der Diaspora geben einen Einblick in die Kirchengeschichte nicht nur von Westfalen, sondern auch des Auslands. Daneben werden die Aktivitäten des Vereins deutlich die darauf abzielten, dass Bewußtsein für die Diasporagemeinden zu stärken und finazielle Unterstützungen im Einzelfall zu geben. Darüberhinaus gab es auch einen Frauenverein der Gustav-Adolf-Stiftung, der selbständig die Ziele des Lokalvereins unterstützte.Zu zitieren ist: LkA EKvW Best. 13.49 Nr. ...Bielefeld, im August 2000
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ