Verwertung von Realitäten des Stifts Herrenchiemsee
Vollständigen Titel anzeigen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen, BayHStA, Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 4066
KL Fasz. 160 Nr. 72
KL Fasz. 146 Nr. 26 (Fasz. 1)
KL Fasz. 173 Nr. 39 (Fasz. 5*)
Staatsverwaltung 512 (Az. 6713 v. 1807 IX 9)
Zusatzklassifikation: Herrenchiemsee (Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim): Augustinerchorherrenstift
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen >> 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) >> 3.49. Herrenchiemsee (Augustinerchorherren) >> 3.49.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) >> 3.49.1.3. Realitäten und Mobilien
1803 April - 1805 April 26, 1807 September 9
Enthält:
Gesuch des Hoffischmeisters und Seerichters am Chiemsee Johann Baptist Oswald um Überlassung der Herreninsel (Nr. 1); Vorschlag zur einstweiligen Verpachtung der sog. "Rottwiese" bzw. von deren Heuertrag (Nr. 3 und 5*); Bitte des Thomas Kaus, Amtsschreiber beim Damenstift St. Veit, um käufliche Überlassung des Zehntstadels in Söchtenau (Nr. 5); Aufteilung des sog. "Priener Angers" (ohne Nr.); Verkauf der überzähligen Widumsgründe der Pfarrei Prien (ohne Nr.)
Die Nummern beziehen sich auf Rubr. XV des Aktenverzeichnisses in Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 4093. Die Nr. 5* war fälschlich beim Kloster Frauenchiemsee eingereiht und fehlt im Aktenverzeichnis. Der zu Fasz. 7 gehörige Plan wurde entnommen und lagert jetzt unter der Signatur Plansammlung 19574.
43 Bl.
Gesuch des Hoffischmeisters und Seerichters am Chiemsee Johann Baptist Oswald um Überlassung der Herreninsel (Nr. 1); Vorschlag zur einstweiligen Verpachtung der sog. "Rottwiese" bzw. von deren Heuertrag (Nr. 3 und 5*); Bitte des Thomas Kaus, Amtsschreiber beim Damenstift St. Veit, um käufliche Überlassung des Zehntstadels in Söchtenau (Nr. 5); Aufteilung des sog. "Priener Angers" (ohne Nr.); Verkauf der überzähligen Widumsgründe der Pfarrei Prien (ohne Nr.)
Die Nummern beziehen sich auf Rubr. XV des Aktenverzeichnisses in Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 4093. Die Nr. 5* war fälschlich beim Kloster Frauenchiemsee eingereiht und fehlt im Aktenverzeichnis. Der zu Fasz. 7 gehörige Plan wurde entnommen und lagert jetzt unter der Signatur Plansammlung 19574.
43 Bl.
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Amtsbücher / Akten
Medium: A = Analoges Archivalie
Oswald: Johann Baptist, kurf. Fischmeister u. Seerichter am Chiemsee
Kaus: Thomas, Amtsschreiber d. Damenstifts St. Veit
Herrenchiemsee (Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim), Stift: Rottwiese in Feldwies
Söchtenau (Lkr. Rosenheim): Zehntstadel d. Stifts Herrenchiemsee
Herrenchiemsee (Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim), Stift: Gründe
Herrenchiemsee (Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim), Stift: Priener Anger
Prien a. Chiemsee (Lkr. Rosenheim): Pfarrei d. Stifts Herrenchiemsee
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Kurbayern (Tektonik)
- Landesdirektion (Tektonik)
- Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen (Bestand)
- 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) (Gliederung)
- 3.49. Herrenchiemsee (Augustinerchorherren) (Gliederung)
- 3.49.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) (Gliederung)
- 3.49.1.3. Realitäten und Mobilien (Gliederung)