Vier Morgen Land von einem Stück jenseits der Lahn [zu Marburg, Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf]. Diese werden oben von dem Graben begrenzt, der an...
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Urk. 14, 11059
A I u, Runkel et ux. sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe R >> Ru-Ry >> Runckel
1604 Januar 02
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Vier Morgen Land von einem Stück jenseits der Lahn [zu Marburg, Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf]. Diese werden oben von dem Graben begrenzt, der an den Dreispitz, Besitz der Erben des verstorbenen Johann Kaufmann, angrenzt. Sie verlaufen unten bis an den Krekel (Krechel), dem der Landgraf von Hessen zusteht, sowie auf der einen Seite an den Acker des Hermann Marpacher und auf der anderen Seite an den dortigen landgräflichen Acker. Bislang hat der verstorbene Johann Rothand (Rodthandt) diesen Acker als Erblehen innegehabt. Das Lehen wird gegen einen jährlichen Erbzins von zwölf Mesten Korn und sechs Mesten Hafer an Martini, zu liefern in die Renterei zu Marburg, als Erblehen verliehen.
Belehnte/r: Hans Runckel, Bürger und Metzger zu Marburg, und seine Ehefrau Ursula
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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