Sentenzenbuch
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4A Sentenzen 301 (1666481)
4A Kurmärkisches Kammergericht (1544645) Rep. 4A Kurmärkisches Kammergericht
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1730
Enthält u. a.: Gebrüder von Bredow gegen die Gemeinde von Markee: Streit um Weiderechte (was die Gemeinde mehr als 10 Schafe pro Hufe hat, soll sie abschaffen) (Nr. 7). - Christian friedrich von Arnim gegen Carl Gottfried von Arnim: Erbschaftsangelegenheit (Nr. 9). - Schutzjude Marcus Meyer zu Wittstock gegen Witwe von Klöden zu Frehne: Handel mit goldener Spitze (Nr. 12). - Schutzjude Salomon Heine gegen Hofrat Bessel (Nr. 13). - Kontrakt über die Verpachtung der dem verstorbenen Grafen Friedrich Wilhelm von Schwerin gehörenden Güter durch die Vormünder der unmündigen Kinder des Grafen (Nr. 16). - Leopold Friedrich Gans zu Putlitz gegen die Gemeinde Redlin: Handdienste der Gemeinde für den Gutsherrn, Entlohnung derselben (Nr. 18). - Gregor Rost und Witwe Marie Lucie Claude gegen den Juden Hirschel Joseph. Zahlungen Hirschel Josephs an die Kläger (Nr. 25). - Jochen Henning und Albert Ludwig Gans zu Putlitz gegen den Landrat von Platen zu Groß Pankow und die Gemeinde zu Retzin: Fällung von Bäumen durch die Beklagten, Bestimmung des Wertes durch Sachverständige (Nr. 26). - Major Arend Heinrich von der Hagen gegen Hauptmann Adam Werner von der Hagen: Teilung der gesamten gemeinschaftlichen Holzung (Nr. 32). - Die Hüfner zu Buchholz (Kr. Ostprignitz) gegen Jochen Dietlof von Winterfeld: Dienstleistungen sowie Geld- und Naturalabgaben an den Gutsherrn (Nr 49). - Reimar Hartwig von Wartenberg gegen die Gemeinde zu Klein Gottschow: Weiderechte (Nr. 57). - Major Arend Heinrich von der Hagen und Konsorten gegen Hauptmann Adam Werner von der Hagen: Nutzung des gemeinschaftlichen Holzes, der "Querl" genannt (Nr. 69). - Schutzjude Jochen Levin gegen die Witwe Brecht (?) und deren Kinder: Freispruch für die Bklagten (Nr. 71). - Andreas Meinicke gegen Johann Gustav Enkow (?): Kaufpreis für das Gut Zitz (Nr. 76). - Major Christian Friedrich von Burghagen gegen von Rohr und von Quitzow und deren Untertanen in Schönhagen (bei Pritzwalk, Kr. Ostprignitz): Katasterangelegenheiten (Nr. 77). - Vettern von Kröcher und Konsorten gegen Magistrat und Bürgerschaft von Kyritz: Zahlung von Holz durch die Beklagten (Nr. 92). - Gemeinde zu Markee gegen Brüder von Bredow: Weiderechte für Schafe (Nr. 97). - Hofrat Adolf Friedrich von Beerfelde gegen seine Untertanen zu Stremmen: Spanndienste und Abgaben der Untertanen (Nr. 105). - Schutzjude Leibmann Berendt gegen Geh. Rätin Christine Henriette von Hancken geb. von Weiler: Wechselklage, Zahlung des Wechsels nebst Zinsen durch die Beklagte (Nr. 122). - Schutzjude Isaac Kohn gegen den Geh. Rat Gansen: Wechselklage, Einlösung des Wechsels durch den Beklagten (Nr. 129). - Geh. Rat Christian von Herold und Anna Sophie von Grothen verwitwete von Hünecke und Cuno von Hünecke, Vormund der Geschwister von Hünecke: Erbschaftsangelegenheit (Nr. 135). - Domkapitel zu Havelberg gegen seine Untertanen zu Breddin: Weidestreitigkeiten (Nr. 146). - Christian Heinrich von der Hagen gegen die von Winterfeldschen Untertanten zu Dallmin: Aufbringung von Hochzeitskosten durch die Untertanen (Nr. 159). - Schutzjude Salomon Gumpert gegen Tobias Mundt: Wechselklage, Bezahlung des Wechsels durch den Beklagten (Nr. 167). - Schutzjude Salomon Gumpert gegen Tobias Mundt: Wechselklage (Nr. 170). - Schutzjude Salomon Isaac gegen Anna Charlotte Döbel verwitwete Nadol: Zahlungsforderungen des Klägers für den Verkauf von Damast an die Beklagte (Nr. 173). - Schutzjude Moses Jacob aus Rathenow gegen Witwe Sophe Charlotte von Werder: Wechselklage, Zahlungsverpflichtung der Beklagten (Nr. 186). - Die Gemeinde zu Strodehne gegen die Brüder und Vettern von der Hagen zu Ketzür, Rhinow und Stölln und Hauptmann Werner von der Hagen: Erstattung von Pfand- und Futtergeld sowie Schadensersatz für einen an der Trifft angerichteten Schaden durch den Kläger (Nr. 215). - Christian Reinicke, Arrendator zu Geltow, gegen Witwe Veit und Sohn Heinrich Veit sowie Juda Simon: Erbschaftsangelegenheit (Nr. 225). - Rat und Bürgerschaft zu Putlitz gegen Joachim Henning und Rudolf Heinrich Gans zu Putlitz sowie die Gemeinde Hülsebeck: Fällung von Eichen und Buchen und Verkauf des Holzes durch die Beklagten (Nr. 227). - Die Gemeinde zu Stodehne (?) gegen Brüder unf Vettern von der Hagen: Zahlungsverpflichtungen der Beklagten gegenüber den Klägern (Nr. 236). - Schutzjude Simon Geitel gegen seine Schwester Rickel und deren Eehemann Esaias Ries: Verfahrensfragen (Nr. 242). - Schutzjude Jacob Israel gegen Rabbiner Moses Aron: Erbschaftsangelegenheit (?) (Nr. 246). - Schutzjüdin Judith Gumperts gegen Kämmerer von Morien: Verfahrensfragen (Nr. 247). - Geschwister Heesen gegen den Berliner Schutzjuden Salomon Gumperts: Schulden der Kläger (?) (Nr. 249). - Anna Charlotte Röhling geb. Besen und Eleonore Margarethe Besen gegen den Schutzjuden Salomon Gumperts: Geldgeschäft (Nr. 256). - Die Witwe des Kommissars Nadoll gegen den Schutzjuden Salomon Isaac: Kläger sind vom Anspruch des Beklagten freigesprochen (Nr. 261). - Schutzjude Salomon Gumperts gegen Tobias Mundt: Wechselklage (Nr. 273)...
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.04.2026, 13:01 MESZ
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