Freyburger Kalksteinwerke GmbH, Freyburg (Unstrut) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
I 573 (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) >> 07.08. Bauwirtschaft
(1924) 1931 - 1941
Findhilfsmittel: Findbuch 2011 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Die Teilhaber der Firma Gebr. Kersten, Andreas Alfred Richard und Hermann Paul Kersten aus Lennewitz/Dürrenberg, gründeten am 20. Dez. 1910 die Freyburger Kalksteinwerke GmbH in Zscheiplitz. Nach 1921 wurde der Hauptfirmensitz von Zscheiplitz nach Freyburg verlegt. Zweck der Gesellschaft waren Herstellung und Vertrieb von Rohkalkstein und gebranntem Kalk aller Art sowie die Ausführung von Steinmetzarbeiten.
Gepachtet wurde zunächst ein Kalksteinbruch bei Zscheiplitz. Im Laufe der Zeit pachtete und erwarb man weitere Steinbrüche in Balgstädt, Bad Bibra, Zscheiplitz, Krawinkel und Burkersroda. Für den besseren Absatz der Produkte wurde für wenige Jahre ein Verkaufslager in Leipzig (1934-1936) eröffnet.
1918 erwarben die Zuckerfabriken Zeitz mbH und Laucha mbH zur Sicherung ihres Kalksteinbedarfs Gesellschaftsanteile der Firma. Zeitweise beteiligten sich auch die Zuckerfabriken Camburg AG (bis 1932) und Stößen oHG (bis 1933) an der GmbH.
Aufgrund der Übernahmeverordnung des Ministerium für Finanzen vom 25. Jan. 1951 wurde die Firma 1952 in Volkseigentum übergeben und als VEB Werksteinbetrieb Freyburg bis 1990 weitergeführt.
Bestandsinformationen: Auf welchem Wege und zu welchem Zeitpunkt der Aktenbestand der Freyburger Kalksteinwerke GmbH ins Staatsarchiv Magdeburg gelangte, konnte nicht ermittelt werden.
1994 wurden die Akten dem neugegründeten Landesarchiv Merseburg übergeben. Dort wurde das Firmenschriftgut 2008 verzeichnet und 2011 im Archivprogramm scopeArchiv retrokonvertiert.
Registraturbildner: Die Teilhaber der Firma Gebr. Kersten, Andreas Alfred Richard und Hermann Paul Kersten aus Lennewitz/Dürrenberg, gründeten am 20. Dez. 1910 die Freyburger Kalksteinwerke GmbH in Zscheiplitz. Nach 1921 wurde der Hauptfirmensitz von Zscheiplitz nach Freyburg verlegt. Zweck der Gesellschaft waren Herstellung und Vertrieb von Rohkalkstein und gebranntem Kalk aller Art sowie die Ausführung von Steinmetzarbeiten.
Gepachtet wurde zunächst ein Kalksteinbruch bei Zscheiplitz. Im Laufe der Zeit pachtete und erwarb man weitere Steinbrüche in Balgstädt, Bad Bibra, Zscheiplitz, Krawinkel und Burkersroda. Für den besseren Absatz der Produkte wurde für wenige Jahre ein Verkaufslager in Leipzig (1934-1936) eröffnet.
1918 erwarben die Zuckerfabriken Zeitz mbH und Laucha mbH zur Sicherung ihres Kalksteinbedarfs Gesellschaftsanteile der Firma. Zeitweise beteiligten sich auch die Zuckerfabriken Camburg AG (bis 1932) und Stößen oHG (bis 1933) an der GmbH.
Aufgrund der Übernahmeverordnung des Ministerium für Finanzen vom 25. Jan. 1951 wurde die Firma 1952 in Volkseigentum übergeben und als VEB Werksteinbetrieb Freyburg bis 1990 weitergeführt.
Bestandsinformationen: Auf welchem Wege und zu welchem Zeitpunkt der Aktenbestand der Freyburger Kalksteinwerke GmbH ins Staatsarchiv Magdeburg gelangte, konnte nicht ermittelt werden.
1994 wurden die Akten dem neugegründeten Landesarchiv Merseburg übergeben. Dort wurde das Firmenschriftgut 2008 verzeichnet und 2011 im Archivprogramm scopeArchiv retrokonvertiert.
Laufmeter: 0.1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ