Korrespondenz von Georg Baesecke an Carl Enders
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TNL Enders, HHI.2010.1000.6
HHI.TNLENDERS Teilnachlass Carl Enders
Teilnachlass Carl Enders >> Archivalie – Korrespondenz
1920-1922
Königsberg, den 11.4.1920: Es geht um eine Professorenstelle für Enders, die zwar sehr fraglich, aber noch nicht völlig verloren ist. Franz Schultz hat sich um dieselbe Stelle beworben.
Königsberg, den 28.9.1920: B. bittet Enders "in aller Verschwiegenheit" um Unterlagen zu seiner Person. Es geht immer noch um die Professorenstelle, deren Vergabe aber letzten Endes Fakultät und Ministerium entscheiden.
Königsberg, den 31.10.1920: B. bedauert, Enders mitteilen zu müssen, dass es ihm nicht gelungen sei, Enders auf die Kandidatenliste zu setzen. Er bedankt sich für das ihm zugesandte Material und erwähnt noch, dass auch das Empfehlungsschreiben von Litzmann nichts genützt habe.
Königsberg, den 24.4.1921: B. macht Enders die "vertrauliche Mitteilung", dass er auf der zweiten Liste genannt worden sei. Als Trost teilte er ihm mit, dass er selbst auf vier Listen vergeblich gestanden habe, bevor er nach Halle berufen worden sei. Enders Chancen bei der nächsten Kandidatur schätzt B. als sehr gut ein.
Halle, den 25.6.1921: B. bedankt sich für Enders Brief und wünscht ihm gutes Vorankommen.
Halle, den 29.3.1922: B. weist Enders darauf hin, dass das Kultusministerium Bewerbungen für eine Deutschprofessur in Kaunas entgegen nimmt. Er teilt Enders dies mit, weil er bei ihm Interesse für die Sache vermutet.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
Königsberg, den 28.9.1920: B. bittet Enders "in aller Verschwiegenheit" um Unterlagen zu seiner Person. Es geht immer noch um die Professorenstelle, deren Vergabe aber letzten Endes Fakultät und Ministerium entscheiden.
Königsberg, den 31.10.1920: B. bedauert, Enders mitteilen zu müssen, dass es ihm nicht gelungen sei, Enders auf die Kandidatenliste zu setzen. Er bedankt sich für das ihm zugesandte Material und erwähnt noch, dass auch das Empfehlungsschreiben von Litzmann nichts genützt habe.
Königsberg, den 24.4.1921: B. macht Enders die "vertrauliche Mitteilung", dass er auf der zweiten Liste genannt worden sei. Als Trost teilte er ihm mit, dass er selbst auf vier Listen vergeblich gestanden habe, bevor er nach Halle berufen worden sei. Enders Chancen bei der nächsten Kandidatur schätzt B. als sehr gut ein.
Halle, den 25.6.1921: B. bedankt sich für Enders Brief und wünscht ihm gutes Vorankommen.
Halle, den 29.3.1922: B. weist Enders darauf hin, dass das Kultusministerium Bewerbungen für eine Deutschprofessur in Kaunas entgegen nimmt. Er teilt Enders dies mit, weil er bei ihm Interesse für die Sache vermutet.
aus: Horstmann, Christina: Die Literarhistorische Gesellschaft Bonn im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Dargestellt am Briefnachlaß von Carl Enders, Bonn, Bouvier, 1987
5 eigenhändige Briefe mit Unterschrift ; 1 eigenhändige Postkarte mit Unterschrift
Archivalie – Korrespondenz
Deutsch
Halle - Absendeort
Königsberg - Absendeort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.11.2025, 11:59 MEZ