Hans Wolf von Schönberg, Landeshauptmann des Markgraftums Oberlausitz, fragt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen, ob der Verkauf des Gutes Purschwitz an Antonius Rosenhain (Rosenhayn) mit Zustimmung des Kurfürsten erfolgt ist und wie hoch der Kaufpreis sei. Eine Aufschrift vermerkt, dass der Brief am 23. Juli 1638 eingegangen ist. Ein Nachtrag des Bürgermeisters David Berringer vom 27. Juli 1638 teilt mit, dass man dem Landeshauptmann geantwortet habe, das Gut Purschwitz sei nicht an Rosenhain verkauft, sondern ihm pfandweise übereignet worden.
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Hans Wolf von Schönberg, Landeshauptmann des Markgraftums Oberlausitz, fragt Bürgermeister und Rat der Stadt Bautzen, ob der Verkauf des Gutes Purschwitz an Antonius Rosenhain (Rosenhayn) mit Zustimmung des Kurfürsten erfolgt ist und wie hoch der Kaufpreis sei. Eine Aufschrift vermerkt, dass der Brief am 23. Juli 1638 eingegangen ist. Ein Nachtrag des Bürgermeisters David Berringer vom 27. Juli 1638 teilt mit, dass man dem Landeshauptmann geantwortet habe, das Gut Purschwitz sei nicht an Rosenhain verkauft, sondern ihm pfandweise übereignet worden.
61000 - 4508
61000 Urkunden
Urkunden
22.07.1638
Stadt Bautzen
Umfang in Blatt: 2
Format: 39,0 x 31,5 (gefalteter Doppelbogen)
Archivale
Orginaldatierung: den 22 Julii 1638
Vermerke auf Urkunde: Nachträge
Ausstellungsort: Klix (Klüx)
Beglaubigungsmittel: ehemals Drucksiehel unter Papier, dieses verloren; eigenhändige Unterschrift des Hans Wolf von Schönberg
Bearbeiter Regest: Dr. Matthias Donath
Vermerke auf Urkunde: Nachträge
Ausstellungsort: Klix (Klüx)
Beglaubigungsmittel: ehemals Drucksiehel unter Papier, dieses verloren; eigenhändige Unterschrift des Hans Wolf von Schönberg
Bearbeiter Regest: Dr. Matthias Donath
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ