Offiziersvereinigung Wiesbaden e. V. (Bestand)
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V 88
Stadtarchiv Wiesbaden (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Privata >> 4.2 Vereine, Verbände, Parteien
1976, 1984 - 2012
Bestandsgeschichte: Die Unterlagen wurden 2006 und 2012 dem Stadtarchiv Wiesbaden übergeben (Bearbeiter Oberinspektor Klaiber) und blieben bis 2021 unakzessioniert und unverzeichnet.
Zugänge:
1. 2012/02, 28.08.2012, Schenkung: Hauptmann d.R. Wolfgang "Mike" Michel (langjähriger 1. bzw. 2. Schriftführer des Vereins)
2. 2021/12, 22.03.2021, Schenkung: Hauptmann d.R. Wolfgang "Mike" Michel (langjähriger 1. bzw. 2. Schriftführer des Vereins)
Provenienz: Offiziersvereinigung Wiesbaden e. V. (Schriftführer Hauptmann d.R. a.D. Wolfgang Michel)
Vollständig erschlossen. Die Erschließung erfolgte im Mai 2021 durch Dr. Peter Quadflieg, Leiter des Stadtarchivs Wiesbaden, unterstützt durch die Praktikantin Anna Böttrich.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Offiziersvereinigung Wiesbaden e.V. wurde 1984 in Wiesbaden gegründet. Gründungsmitglieder waren vor allem Mitglieder des Offizierskorps der Wiesbadener Verteidigungskreiskommandos 433 (von 1965 bis 1970 VKK 432). Die Verteidigungskreiskommandos (VKK) waren bis 2004 die untersten Kommandobehörden des Territorialheeres der Bundeswehr. Sie waren Verteidigungsbezirkskommandos untergeordnet, die ihrerseits Wehrbereichskommandos unterstellt waren. Hauptauftrag der VKK war die Territorialverteidigung in ihrem Verteidigungsbezirk, in Falle Wiesbadens des Verteidigungsbezirks 43 Darmstadt. Die Vereinigung definierte in ihrer Satzung folgende Vereinszwecke: Aktiver Beitrag zum gegenseitigen Verständnis zwischen der zivilen Bevölkerung und den Streitkräften, Beitrag zur Völkerverständigung und zur Erhalt eines dauerhaften Friedens, Unterstützung der Verteidigungsbereitschaft, Kontaktpflege zur Bundeswehr und alliierten Streitkräften sowie gesellschaftlichen Gruppen, besondere Berücksichtigung der Geschichte des Raumes Hessen-Nassau durch die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten und Veranstaltungen. Darüber hinaus widmete sich die Vereinigung im Zeitraum der hier überlieferten Unterlagen intensiv der Mitgliederbetreuung, insbesondere durch die Organisation von Aktivitäten, Ausflügen und Veranstaltungen. Enge kammeradschaftliche Beziehungen wurden zur amerikanischen Garnison in Wiesbaden, zur Offiziersgesellschaft Kärnten/Österreich und zu verschiedenen Truppenteilen der Bundeswehr sowie zum Reservistenverband der Bundeswehr unterhalten. Die Satzung von 1985 sah die Möglichkeit zur ordentlichen Mitgliedschaft für aktive und ehemalige Offiziere der Bundeswehr, des alten Heeres und der Wehrmacht vor sowie für Offiziersanwärter und Offiziere der Reserve. Darüber hinaus konnten Beamte der Bundeswehrverwaltung, der Polizei und alliierter bzw. befreundeter Streitkräfte die Mitgliedschaft erwerben. Die Möglichkeit zur nichtstimmberechtigten, außerordentlichen Mitgliedschaft bestand für Jedermann, der bereit war den Vereinszweck zu fördern. Der Vereinigung stand während der Laufzeit der Unterlagen ein Vorstand, laut Satzung bestehend aus einem Vorsitzenden, einem stellv. Vorsitzenden, zweier Schatzmeister, einem Schriftführer, sowie zweier Organisationsoffiziere, einem Presseoffizier und einem Verbindungsoffizier zu den zivilen Behörden und den befreundeten Streitkräften vor. Die Aufgabenzuschreibung im Vorstand veränderte sich gleichwohl im Zeitverlauf. Bei seiner Gründung übernahm Oberst Kurt Ellger, der Kommandeur des VBK 43 den Vorsitz. Bereits 1985 wechselte der Vorsitz auf Oberst i.G. Wolfgang Geiberger, den damaligen (1979-1986) Befehlshaber Wehrbereichskommandos IV. Die Funktion des Vorsitzenden übte schließlich seit 1989 Oberstleutnant a.D. Reinhard Erben, die des 1. bzw. 2. Schriftführers seit 1985 Hauptmann d.R. Wolfgang Michel aus. Von letzterem Stammt die vorliegende Abgabe.Übersichten über die Vorstandsmitglieder enthalten die Festschriften in den Nummern V 88 Nr. 11-13. Ehrenvorsitzender des Vereins war seit 1989 Oberst a.D. Wolgang Geiberger.
Bearbeiter: Dr. Peter Quadflieg, 2021
Zugänge:
1. 2012/02, 28.08.2012, Schenkung: Hauptmann d.R. Wolfgang "Mike" Michel (langjähriger 1. bzw. 2. Schriftführer des Vereins)
2. 2021/12, 22.03.2021, Schenkung: Hauptmann d.R. Wolfgang "Mike" Michel (langjähriger 1. bzw. 2. Schriftführer des Vereins)
Provenienz: Offiziersvereinigung Wiesbaden e. V. (Schriftführer Hauptmann d.R. a.D. Wolfgang Michel)
Vollständig erschlossen. Die Erschließung erfolgte im Mai 2021 durch Dr. Peter Quadflieg, Leiter des Stadtarchivs Wiesbaden, unterstützt durch die Praktikantin Anna Böttrich.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Offiziersvereinigung Wiesbaden e.V. wurde 1984 in Wiesbaden gegründet. Gründungsmitglieder waren vor allem Mitglieder des Offizierskorps der Wiesbadener Verteidigungskreiskommandos 433 (von 1965 bis 1970 VKK 432). Die Verteidigungskreiskommandos (VKK) waren bis 2004 die untersten Kommandobehörden des Territorialheeres der Bundeswehr. Sie waren Verteidigungsbezirkskommandos untergeordnet, die ihrerseits Wehrbereichskommandos unterstellt waren. Hauptauftrag der VKK war die Territorialverteidigung in ihrem Verteidigungsbezirk, in Falle Wiesbadens des Verteidigungsbezirks 43 Darmstadt. Die Vereinigung definierte in ihrer Satzung folgende Vereinszwecke: Aktiver Beitrag zum gegenseitigen Verständnis zwischen der zivilen Bevölkerung und den Streitkräften, Beitrag zur Völkerverständigung und zur Erhalt eines dauerhaften Friedens, Unterstützung der Verteidigungsbereitschaft, Kontaktpflege zur Bundeswehr und alliierten Streitkräften sowie gesellschaftlichen Gruppen, besondere Berücksichtigung der Geschichte des Raumes Hessen-Nassau durch die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten und Veranstaltungen. Darüber hinaus widmete sich die Vereinigung im Zeitraum der hier überlieferten Unterlagen intensiv der Mitgliederbetreuung, insbesondere durch die Organisation von Aktivitäten, Ausflügen und Veranstaltungen. Enge kammeradschaftliche Beziehungen wurden zur amerikanischen Garnison in Wiesbaden, zur Offiziersgesellschaft Kärnten/Österreich und zu verschiedenen Truppenteilen der Bundeswehr sowie zum Reservistenverband der Bundeswehr unterhalten. Die Satzung von 1985 sah die Möglichkeit zur ordentlichen Mitgliedschaft für aktive und ehemalige Offiziere der Bundeswehr, des alten Heeres und der Wehrmacht vor sowie für Offiziersanwärter und Offiziere der Reserve. Darüber hinaus konnten Beamte der Bundeswehrverwaltung, der Polizei und alliierter bzw. befreundeter Streitkräfte die Mitgliedschaft erwerben. Die Möglichkeit zur nichtstimmberechtigten, außerordentlichen Mitgliedschaft bestand für Jedermann, der bereit war den Vereinszweck zu fördern. Der Vereinigung stand während der Laufzeit der Unterlagen ein Vorstand, laut Satzung bestehend aus einem Vorsitzenden, einem stellv. Vorsitzenden, zweier Schatzmeister, einem Schriftführer, sowie zweier Organisationsoffiziere, einem Presseoffizier und einem Verbindungsoffizier zu den zivilen Behörden und den befreundeten Streitkräften vor. Die Aufgabenzuschreibung im Vorstand veränderte sich gleichwohl im Zeitverlauf. Bei seiner Gründung übernahm Oberst Kurt Ellger, der Kommandeur des VBK 43 den Vorsitz. Bereits 1985 wechselte der Vorsitz auf Oberst i.G. Wolfgang Geiberger, den damaligen (1979-1986) Befehlshaber Wehrbereichskommandos IV. Die Funktion des Vorsitzenden übte schließlich seit 1989 Oberstleutnant a.D. Reinhard Erben, die des 1. bzw. 2. Schriftführers seit 1985 Hauptmann d.R. Wolfgang Michel aus. Von letzterem Stammt die vorliegende Abgabe.Übersichten über die Vorstandsmitglieder enthalten die Festschriften in den Nummern V 88 Nr. 11-13. Ehrenvorsitzender des Vereins war seit 1989 Oberst a.D. Wolgang Geiberger.
Bearbeiter: Dr. Peter Quadflieg, 2021
0,5 lfd. m (3 Archivkartons)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.10.2025, 12:15 MESZ