A: Bischof Otto II. von Bamberg. S: A. E: Abt und Kloster Michelfeld. Betreff: Schenkung der domus antique mansionis nostre in Cile (Zeil am Main, Lkr. Haßfurt) cum curia et areis in ea sitis, dann einer area in villa et monte, der jetzt mons sci Johannis genannt wird, sowie von drei Mansen in eadem villa nach Erb- und Zensualenrecht gegen Reichung von jährlich einem Talent. Zeugen: Abt Wolfram von Kloster Michelsberg in Bamberg, Dompropst Tiemo, Domdekan Eilhard, Domkantor Eberhard, Dompropst Konrad von Eichstätt, Propst Poppo von St. Jakob und von St. Stephan (in Bamberg), Propst Egbert in Tuwerstat (Theuerstadt, Ortsteil von Bamberg), magister Reginhard, Adelbero, Gundeloch, Arnold, Sigboto, Otto, Otnand, Heinrich, Siegfried, Konrad, Marquard, Heinrich, alle Domkanoniker in Bamberg, Gundeloch dapifer, Otto und Helmrich de Sletten (Kirchschletten, Lkr. Bamberg), Marquard und Hermann Slichaire (= Truchsessen von Pommersfelden), Hermann Agaso, Erchenbert von Pottenstein. Dann Schenkung von Neubrüchen im bischöflichen Forst bei Michelfeld neben dem Fluß Beginze (Pegnitz), der Asche genannt wird. Zeugen: Herzog Berthold (von Andechs-Meranien), die bischöflichen Kapläne Burchhard und Konrad, Gebolf advocatus, Konrad villicus, Berthold de Risaise (Reisach), Otto de Haimbrunnen (Hainbronn, Lkr. Pegnitz), Berthold de Risaihe (Reisach), Degenhard de Ermgeres, Heinrich de Adeldegenshouen (Maildegenshofen, Wüstung am Weg von Pfaffenhofen nach Neuhaus), Ortolf de Widingensaize (Weidensees, Lkr. Pegnitz), Giselher de Brunnen (Bronn, Lkr. Pegnitz). Dann Schenkung der von allen Gottesdiensten destituierten Kapelle in Buzemannes (Putzmanns), doch bleiben der Pfarrei in Velden alle Abgaben aus dem bischöflichen Forst vorbehalten. Zeugen: Pernger, Pfarrer in Velden, Otto de Buzemannes, Gebolf de Slichersdorf (Schleichershof, Lkr. Eschenbach) und seine Söhne Sigboto und Wolfram.

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Staatsarchiv Amberg
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