Verwaltung der Brinkmannschen Familienstiftung
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B 609, 581
B 609 Stift Busdorf, Paderborn - Akten
Stift Busdorf, Paderborn - Akten >> 2. Dignitäten >> 2.1. Vikarien und Benefizien
(1558/1625) 1653-1786(1818)
Enthaeltvermerke: Enthält: (1558/1625) Kopie der Stiftungsurkunde 1653 Mandat wegen Forderung an die Erben Raban Dietrichs Westphalen zu Fürstenberg. 1654 Ansprüche der Klotzschen Erben 1663 Präsentation Adolf Johann Sylvester Kannengießers. 1664/66 Ausgabenbelege der Fundatio. 1673 Präsentation Johann Gottfried Kochs, Johann Friedrich Kannengießers, Conrad Thormöllens und Gottfried Tormöllens. 1675-1687 Rechnung der Stiftung 1700 Streitigkeiten zwischen den Berechtigten Rudolf Ignaz Klotz und Eberhard Wilhelm Böse. 1712 Zeugnis für Johann Martin Müller 1724 Geburtszeugnis für Johann Bernhard Rudolf zu Lippspringe. Protokollauszüge wegen des Patronatsrechts der Brinkmannschen Stiftung (1638-1733) 1733 Vollmacht Ferdinand Mollers für Lic. Joseph Larentz 1737 Präsentation Adam Engelbert Holsteins. Beschwerde Ferdinand Müllers über den Rezeptor der Stiftung, Benefiziat Kramme. 1738-42 Geforderter Nachweis der Präsentation des Stipendiaten Schwartze. Prozeß des Domorganisten Anton Schwartze gegen den Stipendiaten Holstein, Leutnant Braun und Ferdinand Müller zu Warburg wegen der Brinkmannschen Stiftung bzw. das Präsentationsrecht. Prozeß Ferdinand Müllers gegen den Distributor Kramme bzw. dessen Erben. Abrechnungen. 1741 Kassation der Präsentation durch Catharina Elisabeth Klotz, Frau des Ferdinand Moller. Zeugnis über die Stipendiaten aus der Familie Böse. Präsentation Johann Franz Rudolphs aus Lippspringe. 1742 Präsentation Erasmus Jacob Fleckners. Ansprüche des Rats Knippenberg zu Warburg. 1743 Vergleich und Teilung des Stipendiums zwischen Johann Joseph Möller und dem Sohn des Rats Knippenberg. Prozeß zwischen dem Kaufhändler Bucholtz zu Warburg und Holstein zu Warburg. 1744 Quittungen Rat Knippenbergs. 1753/54 Zeugnis für Friedrich Knippenberg. Streit Knippenbergs mit dem Kaufmann Rohde über das Stipendium. Abrechnungen. Streitigkeiten mit dem Distributor Ludovici. 1755 Zeugnis für Friedrich Ferdinand Anton Knippenberg. 1760 Präsentation Ignaz Su(e)rmonts zu Warburg. Studienzeugnis für Friedrich Ferdinand Anton Knippenberg aus Würzburg. Abrechnungen. 1768 Präsentation Jakob Schefferts mit Attesten 1772 Präsentation Ludwig Knippenbergs. Abrechnungen. 1775 Abrechnungen 1776 Quittungen. 1778 Präsentation Johann Ferdinand Joseph Anton Möllers mit Attesten 1786 Abrechnungen. 1738-1786 Protokoll über den Streit der Erben Ferdinand Möllers mit dem Distributor des Stipendiums.. 1818 Nachforschung wegen der Stipendiengelder.
Sachakte
Diese Archivalien hat Landrat v. Hiddeßen zu Warburg dem Stadtrat Möller daselbst übergeben, der sie unterm 22. Mai 1835 der Regierung in Minden eingereicht hat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Stift Busdorf, Paderborn (Tektonik)
- Stift Busdorf, Paderborn / Akten (Bestand)
- 2. Dignitäten (Gliederung)
- 2.1. Vikarien und Benefizien (Gliederung)