Verkauf eines Schuldbriefes
Vollständigen Titel anzeigen
E1 A 100
Vorl. Nr.: 107
100
E1 A Urkunden
Urkunden >> Gesammelte Urkunden
16. Januar 1564
Enthält: 16. Januar 1564: Wilhelm Borman van Kessel, Vogt, und die Schöffen zu Odenkirchen bekunden, daß Peter van Lindt, Bürger zu Erkelenz, an die Eheleute Peter und Cathrina Bex den auf die Stadt Erkelenz lautenden Schuldbrief von 18 Goldgulden Jahresrente gegen 330 Goldgulden verkauft hat. 23. Oktober 1564: Die Schöffen von Erkelenz (Wimmarus Genaspen und Matthias Roden) bekunden, daß Peter van Lyndt (Lindt) und seine Frau Beell vor Richter und Schöffen an ihren Mitbürger Peter Bex und dessen Frau Catharina die jährliche Erbrente von 18 oberländ. rhein. Gulden , die sie gemäß Haupturkunde von der Stadt Erkelenz beziehen, verkauft und die Haupturkunde ausgehändigt haben.
Archivale
Aussteller: Siegler: die Aussteller mit ihrem Schöffentumssiegel; Randvermerk: Vorgelegt 4. Sept. 1610 ; Siegler: Vogt und Schöffenamt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:14 MEZ