Konsulate in der Türkei, Bd. 8
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III. HA MdA, II Nr. 756
III. HA MdA Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten
Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten >> 02 Handelspolitische Abteilung >> 02.01 Konsulatswesen >> 02.01.04 Preußische Konsulate in außereuropäischen Staaten >> 02.01.04.05 Asien
1863 - 1867
Enthält:
- Jaffa: Entlassung des bisherigen interimistischen Konsulatsverweser Jakub Saati und Besetzung mit dem Kanzler des nordamerikanischen Konsulats zu Jerusalem Simon Murad [Simeon Murad], Dez. 1863; Umwandlung der Remuneration (300 Piaster monatl.) für den muslimischen Rechtskonsulenten und Mufti der Schafeiten Scheich Assad Effendi in eine Pauschale für die Agentur auf Vorschlag des Konsuls von Jerusalem Dr. Rosen, März 1864
- Chios: Auseinandersetzung des Gesandten in Konstantinopel Graf v. Brassier de St. Simon mit dem Konsul zu Smyrna Legationsrat v. Bülow wegen Kompetenz zur Ernennung des Buffleb zum Vizekonsul auf Chios, Jan. 1864; Entwurf der Dienstinstruktion, März 1864
- Dardanellen: Antrag auf besoldeten Beamten für Vizekonsulat, Nov. 1863; Prüfung der Übernahme der Konsulatsgeschäfte durch österr. Konsulatsverwaltung, Juli 1864; Dotierung der Konsuln anderer europäischer Mächte, Jan. 1866; Bewerbung des Konsularkanzlers in Smyrna Freiherr v. Münchhausen, Juni 1866; weiterhin Übertragung der Geschäfte auf englischen Vizekonsul, Juli 1866
- Larnaca/Zypern: Wiederbesetzung des Konsulats nach Tod des Balthasar Mattei am 11.4.1864, interimistische Verwahrung des Konsulatsarchiv durch den österreichischen Vizekonsul Pascottini, Apr. 1864; Nachfolge durch die italienischen Vizekonsuls Candido Negri, Apr. 1866, und Simondetti, Apr. 1867
- Tultscha uns Sulina: Errichtung eines Konsulats, dabei: Berichte des österr. Vizekonsuls in Tultscha Viscovic an den Internuntius in Konstantinopel über seine Protektion preußischer Schutzgenossen, Sept. 1864; Berichte des Vizekonsuls in Galatz Blücher, Okt. 1864; Auszeichnung des Viskovic mit dem Kronenorden 4.Kl., Dez. 1864; Bewerbungen des Oberst v. Malinowski um Konsulat, Apr. 1865, Febr. 1867; Bewerbung des Galatzer Konsulatsdragomanen Glaise, Sept. 1866; Befürwortung eines Vizekonsulats im für den Schifffahrtsverkehr wichtigeren Sulina, Okt. 1866; kein österreichischer Konsularschutz mehr für Angehörige des norddeutschen Bundes seit Krieg 1866
- Rustschuk: Aufwertung des Konsulats nach der Neuorganisation der verschiedenen Provinzen der europäischen Türkei, März 1865, dabei: Verfassung der Provinz Vilayet der Donau, Druck, 1865; Erhebung des Vizekonsuls Dr. Kalisch zum Konsul und dessen Auszeichnung mit dem Medjidje-Orden, 1866; Auseinandersetzung des Gesandten v. Konstantinopel mit dem Generalkonsul in Bukarest über die Ressortzuständigkeit, Juni 1867
- Kustendje: Ernennung des Dr. Carl Roll zum Konsul, Juli 1865
- Amasia: Besetzung der Konsulatsagentur mit Carl Metz, März 1866; Nachfolge durch Victor Stroh, Jan. 1867
- Isthmus-Gebiet (Suez-Kanal): Vorschlag des Generalkonsuls von Alexandria Theremin zur Errichtung von Konsularagenturen, März 1866; Ernennung des Technikers Heinrich Freisslich zum Konsularagenten in Ismailia sowie des Kaufmanns Heinrich Bronn zum Konsularagenten in Port Said, Mai 1866; Bewerbung des Kaufmanns Leopold Constantin Bronn als Konsularagent in Suez
- Dschidda: Vorschläge zur Errichtung einer Konsulats u.a. wegen rechtzeitiger Warnung vor (Cholera-)Epidemien, Juni 1866
- Liquidationen des Konsulats zu Aleppo sowie der Vize-Konsulate zu Rustschuk und Varna, Jan. und Mai 1864; Bewilligung eines jährliches Pauschquantum zur Kostendeckung des Vizekonsuls zu Adrianopel Badetti, Juli 1864
- Schadenersatz für den Buchbinder Hammerschmidt, der am Rande einer Pilgerkarawane nach Mekka in der Wüste der Abassien bei Kairo wegen seiner Fotoaufnahmen misshandelt wurde, März 1865.
- Jaffa: Entlassung des bisherigen interimistischen Konsulatsverweser Jakub Saati und Besetzung mit dem Kanzler des nordamerikanischen Konsulats zu Jerusalem Simon Murad [Simeon Murad], Dez. 1863; Umwandlung der Remuneration (300 Piaster monatl.) für den muslimischen Rechtskonsulenten und Mufti der Schafeiten Scheich Assad Effendi in eine Pauschale für die Agentur auf Vorschlag des Konsuls von Jerusalem Dr. Rosen, März 1864
- Chios: Auseinandersetzung des Gesandten in Konstantinopel Graf v. Brassier de St. Simon mit dem Konsul zu Smyrna Legationsrat v. Bülow wegen Kompetenz zur Ernennung des Buffleb zum Vizekonsul auf Chios, Jan. 1864; Entwurf der Dienstinstruktion, März 1864
- Dardanellen: Antrag auf besoldeten Beamten für Vizekonsulat, Nov. 1863; Prüfung der Übernahme der Konsulatsgeschäfte durch österr. Konsulatsverwaltung, Juli 1864; Dotierung der Konsuln anderer europäischer Mächte, Jan. 1866; Bewerbung des Konsularkanzlers in Smyrna Freiherr v. Münchhausen, Juni 1866; weiterhin Übertragung der Geschäfte auf englischen Vizekonsul, Juli 1866
- Larnaca/Zypern: Wiederbesetzung des Konsulats nach Tod des Balthasar Mattei am 11.4.1864, interimistische Verwahrung des Konsulatsarchiv durch den österreichischen Vizekonsul Pascottini, Apr. 1864; Nachfolge durch die italienischen Vizekonsuls Candido Negri, Apr. 1866, und Simondetti, Apr. 1867
- Tultscha uns Sulina: Errichtung eines Konsulats, dabei: Berichte des österr. Vizekonsuls in Tultscha Viscovic an den Internuntius in Konstantinopel über seine Protektion preußischer Schutzgenossen, Sept. 1864; Berichte des Vizekonsuls in Galatz Blücher, Okt. 1864; Auszeichnung des Viskovic mit dem Kronenorden 4.Kl., Dez. 1864; Bewerbungen des Oberst v. Malinowski um Konsulat, Apr. 1865, Febr. 1867; Bewerbung des Galatzer Konsulatsdragomanen Glaise, Sept. 1866; Befürwortung eines Vizekonsulats im für den Schifffahrtsverkehr wichtigeren Sulina, Okt. 1866; kein österreichischer Konsularschutz mehr für Angehörige des norddeutschen Bundes seit Krieg 1866
- Rustschuk: Aufwertung des Konsulats nach der Neuorganisation der verschiedenen Provinzen der europäischen Türkei, März 1865, dabei: Verfassung der Provinz Vilayet der Donau, Druck, 1865; Erhebung des Vizekonsuls Dr. Kalisch zum Konsul und dessen Auszeichnung mit dem Medjidje-Orden, 1866; Auseinandersetzung des Gesandten v. Konstantinopel mit dem Generalkonsul in Bukarest über die Ressortzuständigkeit, Juni 1867
- Kustendje: Ernennung des Dr. Carl Roll zum Konsul, Juli 1865
- Amasia: Besetzung der Konsulatsagentur mit Carl Metz, März 1866; Nachfolge durch Victor Stroh, Jan. 1867
- Isthmus-Gebiet (Suez-Kanal): Vorschlag des Generalkonsuls von Alexandria Theremin zur Errichtung von Konsularagenturen, März 1866; Ernennung des Technikers Heinrich Freisslich zum Konsularagenten in Ismailia sowie des Kaufmanns Heinrich Bronn zum Konsularagenten in Port Said, Mai 1866; Bewerbung des Kaufmanns Leopold Constantin Bronn als Konsularagent in Suez
- Dschidda: Vorschläge zur Errichtung einer Konsulats u.a. wegen rechtzeitiger Warnung vor (Cholera-)Epidemien, Juni 1866
- Liquidationen des Konsulats zu Aleppo sowie der Vize-Konsulate zu Rustschuk und Varna, Jan. und Mai 1864; Bewilligung eines jährliches Pauschquantum zur Kostendeckung des Vizekonsuls zu Adrianopel Badetti, Juli 1864
- Schadenersatz für den Buchbinder Hammerschmidt, der am Rande einer Pilgerkarawane nach Mekka in der Wüste der Abassien bei Kairo wegen seiner Fotoaufnahmen misshandelt wurde, März 1865.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ
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