B01-Bestand Nachlass Isolde Wendler/Toni Staudinger (Bestand)
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NL/49
BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe B = Nachlässe / Sammlungen / Privatarchive >> B01 Bestandsgruppe Nachlässe >> NL/49 Nachlass Isolde Wendler/Toni Staudinger
1935 - 1960
Form und Inhalt: Der Nachlass von Isolde Wendler wurde im Januar 2017 dem Historischen Archiv von Bettina K. Schneider übergeben. Es handelt sich um Manuskripte für den Bayerischen Rundfunk, um Manuskriptentwürfe, handschriftliche Notizen, Lieder, Gedichte, leider oft unsortiert und nicht vollständig, teilweise doppelt in den einzelnen Mappen. NL/49.6 enthält Briefe von Isolde Wendler an den Bayerischen Rundfunk und verschiedene Personen wie z.B. Wastl Witt, Hans Seidl betr. Programmplanung und Produktion von Sendungen. NL/49.7 beinhaltet Zeitungsartikel mit Kochrezepten aus den 1930er Jahren, ohne Bezug zu Isolde Wendler.
Bettina Schneider war mit Hermann und Isolde Wendler freundschaflich verbunden und ist Alleinerbin des Nachlasses Hermann Wendler, in dem sich auch die Unterlagen von Isolde Wendler befanden.
Personenbeschreibung: Isolde Wendler wurde am 27. Februar 1906 als Isolde Eugenie Hortensie Bedall in Passau geboren. Sie heiratete den Zahnarzt Dr. Carl Wendler und bekam am 6.6.1944 einen Sohn, Hermann Carl, der später als Architekt am Bau des Olympiageländes in München mitarbeitete und am 23.7.1998 verstarb.
Isolde Wendler arbeitete in den 1950er Jahren für verschiedene Hörfunkabteilungen, meist unter dem Pseudonym Toni Staudinger. Sie schrieb, teilweise auch unter ihrem Mädchennamen Isolde Bedall, Hörbilder, Lieder, Gedichte für die Redaktionen Unterhaltendes Wort, Volksmusik, Münchner Brettl oder Unbekanntes Bayern. Sie schrieb beispielsweise Gedichte für die 1952 ausgestrahlte Volksmusik-Sendung "Bauernsach". Als Isolde Bedall verfasste sie bereits 1936 zwei Sendungen über Regina Barili sowie über Märchen und Sagen aus dem Donauland, die in der Bayerischen Radiozeitung genannt sind.
Isolde Wendler starb am 29. Januar 1992 in Fischbachau in Oberbayern.
Bettina Schneider war mit Hermann und Isolde Wendler freundschaflich verbunden und ist Alleinerbin des Nachlasses Hermann Wendler, in dem sich auch die Unterlagen von Isolde Wendler befanden.
Personenbeschreibung: Isolde Wendler wurde am 27. Februar 1906 als Isolde Eugenie Hortensie Bedall in Passau geboren. Sie heiratete den Zahnarzt Dr. Carl Wendler und bekam am 6.6.1944 einen Sohn, Hermann Carl, der später als Architekt am Bau des Olympiageländes in München mitarbeitete und am 23.7.1998 verstarb.
Isolde Wendler arbeitete in den 1950er Jahren für verschiedene Hörfunkabteilungen, meist unter dem Pseudonym Toni Staudinger. Sie schrieb, teilweise auch unter ihrem Mädchennamen Isolde Bedall, Hörbilder, Lieder, Gedichte für die Redaktionen Unterhaltendes Wort, Volksmusik, Münchner Brettl oder Unbekanntes Bayern. Sie schrieb beispielsweise Gedichte für die 1952 ausgestrahlte Volksmusik-Sendung "Bauernsach". Als Isolde Bedall verfasste sie bereits 1936 zwei Sendungen über Regina Barili sowie über Märchen und Sagen aus dem Donauland, die in der Bayerischen Radiozeitung genannt sind.
Isolde Wendler starb am 29. Januar 1992 in Fischbachau in Oberbayern.
Schneider, Bettina
1 Archivkarton
Bestand
Staudinger, Toni
Wendler, Isolde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ