Akten des Landgrafen Philipp bezw. des Pfennigmeisters Reinhard Abel: Geheimer Briefwechsel (Im Samtarchive II 48, 27) (Im Samtarchive II 60, 32) mit Rudolf Schenk, Wilhelm v. Schachten und Simon Bing
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3, 1152
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.29 Akten Landgraf Philipps aus der Zeit der Gefangenschaft
1549, 1550
Enthält: 1549 April. Bitte der Räte um Auskunft wegen der Bestallung des Georg v.d. Malsburg mit dem Amte Wolfhagen, des Jost Rau als Assessor am Hofgericht, des Burkhard von Hertingshausen mit dem Amte Lichtenberg. Verhandlungen über die Verpfändung des Amtes Lichtenberg an den Deutschmeister. Anerbieten des Prinzen von Spanien gegenüber dem Pfalzgrafen Wolfgang für die Erledigung zu wirken. Vergebliche Werbung Hermanns v.d. Malsburg und Heinrich Lersners in der nassauischen Sache. Fortdauer der Krankheit der Landgräfin Christine. (Im Samtarchive II 48, 27)
Enthält: 1550 Februar. Abzug der drei für eine Gesandtschaft an den Kaiser bestimmten Räte der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg von Kassel, nachdem schon Eustachius v. Schlieben ausgeblieben war. Absicht der Kurfürsten, eine Botschaft an den römischen König zu schicken. Besorgnisse der Räte vor dem Unwillen der beiden Kurfürsten. Gerede Granvellas von einer Absetzung der Landgrafen durch den Kaiser bei Durchführung der Einmahnung. Scheitern der gütlichen Verhandlung mit dem Herzog Heinrich von Braunschweig. Auswirkung zahlreicher Zitationen vor das Reichskammergericht durch den Herzog Heinrich u.a. gegen den Edelherrn von Plesse, Schachten, Hundelshausen und Diede. Gemeinsame Verteidigung der oberländischen Städte am Reichskammergericht. (Im Samtarchive II 60, 32)
Enthält: 1550 Februar. Abzug der drei für eine Gesandtschaft an den Kaiser bestimmten Räte der Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg von Kassel, nachdem schon Eustachius v. Schlieben ausgeblieben war. Absicht der Kurfürsten, eine Botschaft an den römischen König zu schicken. Besorgnisse der Räte vor dem Unwillen der beiden Kurfürsten. Gerede Granvellas von einer Absetzung der Landgrafen durch den Kaiser bei Durchführung der Einmahnung. Scheitern der gütlichen Verhandlung mit dem Herzog Heinrich von Braunschweig. Auswirkung zahlreicher Zitationen vor das Reichskammergericht durch den Herzog Heinrich u.a. gegen den Edelherrn von Plesse, Schachten, Hundelshausen und Diede. Gemeinsame Verteidigung der oberländischen Städte am Reichskammergericht. (Im Samtarchive II 60, 32)
Sachakte
Beide Stücke sind nicht nachweisbar und fehlten offs. bereits bei einer Revision des Bestandes 1 im Jahre 1903.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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