Oberförstereien / Forstämter: Johannisburg (Bestand)
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456/17
Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Preußen >> Fachverwaltungen und fachliche Einrichtungen >> Landwirtschaft und Forsten >> Oberförstereien / Forstämter
Bestandsgeschichte: Zugänge 1901-1933, 16/1989
Zugang 16/1989 stammt aus dem Forstamt Driedorf, in dessen Keller die Altregistratur der am 1.10.1964 aufgelösten Oberförsterei Johannisburg aufbewahrt wurde, da diese mit dem Forstamt Driedorf zusammengelegt worden war (siehe Abt. 456/54).
Geschichte des Bestandsbildners: Die Oberförsterei Johannisburg ist eine der ältesten im nassauischen Raum. Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg errichtete 1591 in der Gemarkung von Obershausen an der Stelle des Hofes Ködingen das nach ihm benannte Jagdschloss, das später Sitz des Oberförsters war. Nachdem es 1835 abgebrannt war, wurde es durch einen Neubau ersetzt. Die Oberförsterei besaß besondere Bedeutung, weil sie zur Verwaltung des großen Staatswaldes 'Kahlenberg' eingerichtet war. Zur Oberförsterei Johannisburg gehörten die Revierförstereien Dillhausen, Kahlenberg, Obershausen, Odersberg und Winkels.
Findmittel: Repertorium von Hans-Joachim Häbel, 1991
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bearbeiter: Hans-Joachim Häbel, 1991
Zugang 16/1989 stammt aus dem Forstamt Driedorf, in dessen Keller die Altregistratur der am 1.10.1964 aufgelösten Oberförsterei Johannisburg aufbewahrt wurde, da diese mit dem Forstamt Driedorf zusammengelegt worden war (siehe Abt. 456/54).
Geschichte des Bestandsbildners: Die Oberförsterei Johannisburg ist eine der ältesten im nassauischen Raum. Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg errichtete 1591 in der Gemarkung von Obershausen an der Stelle des Hofes Ködingen das nach ihm benannte Jagdschloss, das später Sitz des Oberförsters war. Nachdem es 1835 abgebrannt war, wurde es durch einen Neubau ersetzt. Die Oberförsterei besaß besondere Bedeutung, weil sie zur Verwaltung des großen Staatswaldes 'Kahlenberg' eingerichtet war. Zur Oberförsterei Johannisburg gehörten die Revierförstereien Dillhausen, Kahlenberg, Obershausen, Odersberg und Winkels.
Findmittel: Repertorium von Hans-Joachim Häbel, 1991
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bearbeiter: Hans-Joachim Häbel, 1991
9,125 m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ