Akten des Landgrafen Philipp; des Kanzlers Heinrich Lersner und des Rates Simon Bing: Briefwechsel mit Kurfürst August; Landgraf Wilhelm (IV.) und Dr. Ulrich Mordeisen. - Dabei: Schreiben der Kurfürstin-Witwe Agnes an ihren Bruder Landgraf Wilhelm (IV.). Memorial des Kurfürsten August für Adam Trott
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3, 2779
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.3 Sachsen, Albertinische Linie
August, September 1553
Enthält: 1553 August. Antwort des Kurfürsten auf die Fürschrift des Landgrafen: er lehnt den Antrag des Grafen Bartholomäus Friedrich von Beichlingen, ihm die Türkensteuer zu erlassen, ab. Instruktion für die Gesandten zum Kurfürsten Landgraf Wilhelm (IV.), Erbmarschall Volprecht Riedesel zu Eisenbach, Georg v.d. Malsburg, Simon Bing und Johann Nordeck: Wittum und Morgengabe der Kurfürstin-Witwe Agnes
Enthält: Memorial für Landgraf Wilhelm: Vermittlung zwischen Kurfürst August und Herzog Johann Friedrich dem Älteren, Bereitschaft des Landgrafen Philipp, zwischen Kurfürst August und Markgraf Albrecht von Brandenburg zu vermitteln
Enthält: Nebeninstruktion für Landgraf Wilhelm und Bing wegen Philipps Enkelin (Anna). Sendung Speckswinkels zu Herzogin Elisabeth von Münden. Antwort an den zum Kurfürsten gesandten Johann v. Schönstadt: Kurfürstin-Witwe Agnes
Enthält: Erwägungen über die Fortsetzung des Krieges. Rüstungen im Lande Jülich. Anerbieten der verbündeten Fürsten, zwischen Kurfürst August und Herzog Johann Friedrich von Sachsen zu vermitteln. Der Krieg mit Markgraf Albrecht, gegenseitige Hilfeleistung. Erwünscht ist die Beilegung der braunschweigischen Irrungen: zwischen den Herzögen Heinrich und Erich von Braunschweig sowie zwischen Herzog Heinrich und der Stadt Braunschweig und dem braunschweigischen Adel. Sendung des Dr. Ulrich Mordeisen zum Landgrafen. Dieser unterstützt die Bitte der Grafen Christoph und Ludwig Albrecht von Beichlingen, ihnen 300 Gulden Lehensteuer zu erlassen
Enthält: vom Kurfürsten abgelehnt. Zug des kursächsischen Kriegsvolkes nach Großen-Simmern. Entschuldigung des Erzbischofs von Trier und anderer Fürsten, die Herzog August den Titel Kurfürst nicht gegeben hatten. Huldigung der sächsischen Ritter- und Landschaft. Verhandlungen zu Bega zwischen Kurfürst August und Gesandten des geborenen Kurfürsten Johann Friedrich über dessen Forderungen an den Kurfürsten
Enthält: Johann Friedrichs Absicht, seinen Sohn mit der Tochter des Römischen Königs zu vermählen. Neuer Bundestag zu Zeitz vom Römischen König ausgeschrieben. Markgraf Albrecht soll sich aus Braunschweig in sein Land oder, nach anderen Nachrichten, nach Mecklenburg und Preußen begeben haben. Die Frage des Wittums der Herzogin von Rochlitz konnte von Landgraf Wilhelm noch nicht angeschnitten werden. Vertrag zwischen Herzog Heinrich und dem Landgrafen. Restliche Schuldforderung des Leipziger Bürgers Lotter. Antwort des Kurfürsten auf die Gesandtschaft Landgraf Wilhelms und später Johanns v. Ratzenberg. Der Kurfürst will keinen Vertrag mit dem Römischen König schließen, ohne den Landgrafen einzuschließen. Gegenseitige Hilfeleistung gegen Markgraf Albrecht vorgesehen. Gravamina für den Reichstag. Freundliches Verhältnis des Kurfürsten zu Frankreich. Landgraf Wilhelm berichtet, 'daß der Kurfürst nicht das Geringste ohne Rat und Vorwissen seiner Räte tut, und daß etliche, sonst ehrliche Leute nicht wenig verdrießt, daß man des Bruders (Moritz) so bald vergessen will.' Landgraf Philipp ist noch unentschlossen, dem Bündnis mit dem Kaiser beizutreten. Er erbietet sich, dem Kurfürsten 24000 oder 30000 Gulden zu leihen
Enthält: September. Schulden des Landgrafen bei Haubold v. Taubenheim. Der Kurfürst erlaubt Dr. Ulrich Mordeisen, in Marburg seine Rückreise vom Kaiserhofe ein bis zwei Tage zu unterbrechen, um sich mit den hessischen Räten über die nassauische Sache zu besprechen. Der Kurfürst bittet, den Bundestag zu Zeitz (20. September), auf dem der Egerer Bund vollzogen werden soll, zu besuchen. Reise des Markgrafen Albrecht und des Herzogs Erich von Braunschweig über Kappel und Creuzburg nach Gotha zu dem geborenen Kurfürsten Johann Friedrich. Vermittlung von kursächsischen Briefen nach Bruchsal (Prussell). Nachrichten über Herzog Heinrich. Landgraf Wilhelms Aufenthalt in Kursachsen: Wittum der Kurfürstin-Witwe und der Herzogin Elisabeth von Rochlitz. Bescheid für den wegen des Wittums von der Kurfürstin-Witwe Agnes zum Kurfürsten gesandten Adam Trott. Tag des Rheinischen Bundes zu Heilbronn
Enthält: Eintritt des Römischen Königs mit seinen vorderen Landen. Krieg zwischen dem Kaiser und dem Könige von Frankreich
Enthält: Ohne Datum. Wilhelm v. Grumbach läßt den Landgrafen bitten, zusammen mit dem Kurfürsten von Mainz und dem gewesenen Kurfürsten Johann Friedrich einen Spruch zwischen ihm und dem Bischof von Würzburg zu fällen. - Der Landgraf fordert Landgraf Wilhelm auf zurückzukehren
Enthält: Memorial für Landgraf Wilhelm: Vermittlung zwischen Kurfürst August und Herzog Johann Friedrich dem Älteren, Bereitschaft des Landgrafen Philipp, zwischen Kurfürst August und Markgraf Albrecht von Brandenburg zu vermitteln
Enthält: Nebeninstruktion für Landgraf Wilhelm und Bing wegen Philipps Enkelin (Anna). Sendung Speckswinkels zu Herzogin Elisabeth von Münden. Antwort an den zum Kurfürsten gesandten Johann v. Schönstadt: Kurfürstin-Witwe Agnes
Enthält: Erwägungen über die Fortsetzung des Krieges. Rüstungen im Lande Jülich. Anerbieten der verbündeten Fürsten, zwischen Kurfürst August und Herzog Johann Friedrich von Sachsen zu vermitteln. Der Krieg mit Markgraf Albrecht, gegenseitige Hilfeleistung. Erwünscht ist die Beilegung der braunschweigischen Irrungen: zwischen den Herzögen Heinrich und Erich von Braunschweig sowie zwischen Herzog Heinrich und der Stadt Braunschweig und dem braunschweigischen Adel. Sendung des Dr. Ulrich Mordeisen zum Landgrafen. Dieser unterstützt die Bitte der Grafen Christoph und Ludwig Albrecht von Beichlingen, ihnen 300 Gulden Lehensteuer zu erlassen
Enthält: vom Kurfürsten abgelehnt. Zug des kursächsischen Kriegsvolkes nach Großen-Simmern. Entschuldigung des Erzbischofs von Trier und anderer Fürsten, die Herzog August den Titel Kurfürst nicht gegeben hatten. Huldigung der sächsischen Ritter- und Landschaft. Verhandlungen zu Bega zwischen Kurfürst August und Gesandten des geborenen Kurfürsten Johann Friedrich über dessen Forderungen an den Kurfürsten
Enthält: Johann Friedrichs Absicht, seinen Sohn mit der Tochter des Römischen Königs zu vermählen. Neuer Bundestag zu Zeitz vom Römischen König ausgeschrieben. Markgraf Albrecht soll sich aus Braunschweig in sein Land oder, nach anderen Nachrichten, nach Mecklenburg und Preußen begeben haben. Die Frage des Wittums der Herzogin von Rochlitz konnte von Landgraf Wilhelm noch nicht angeschnitten werden. Vertrag zwischen Herzog Heinrich und dem Landgrafen. Restliche Schuldforderung des Leipziger Bürgers Lotter. Antwort des Kurfürsten auf die Gesandtschaft Landgraf Wilhelms und später Johanns v. Ratzenberg. Der Kurfürst will keinen Vertrag mit dem Römischen König schließen, ohne den Landgrafen einzuschließen. Gegenseitige Hilfeleistung gegen Markgraf Albrecht vorgesehen. Gravamina für den Reichstag. Freundliches Verhältnis des Kurfürsten zu Frankreich. Landgraf Wilhelm berichtet, 'daß der Kurfürst nicht das Geringste ohne Rat und Vorwissen seiner Räte tut, und daß etliche, sonst ehrliche Leute nicht wenig verdrießt, daß man des Bruders (Moritz) so bald vergessen will.' Landgraf Philipp ist noch unentschlossen, dem Bündnis mit dem Kaiser beizutreten. Er erbietet sich, dem Kurfürsten 24000 oder 30000 Gulden zu leihen
Enthält: September. Schulden des Landgrafen bei Haubold v. Taubenheim. Der Kurfürst erlaubt Dr. Ulrich Mordeisen, in Marburg seine Rückreise vom Kaiserhofe ein bis zwei Tage zu unterbrechen, um sich mit den hessischen Räten über die nassauische Sache zu besprechen. Der Kurfürst bittet, den Bundestag zu Zeitz (20. September), auf dem der Egerer Bund vollzogen werden soll, zu besuchen. Reise des Markgrafen Albrecht und des Herzogs Erich von Braunschweig über Kappel und Creuzburg nach Gotha zu dem geborenen Kurfürsten Johann Friedrich. Vermittlung von kursächsischen Briefen nach Bruchsal (Prussell). Nachrichten über Herzog Heinrich. Landgraf Wilhelms Aufenthalt in Kursachsen: Wittum der Kurfürstin-Witwe und der Herzogin Elisabeth von Rochlitz. Bescheid für den wegen des Wittums von der Kurfürstin-Witwe Agnes zum Kurfürsten gesandten Adam Trott. Tag des Rheinischen Bundes zu Heilbronn
Enthält: Eintritt des Römischen Königs mit seinen vorderen Landen. Krieg zwischen dem Kaiser und dem Könige von Frankreich
Enthält: Ohne Datum. Wilhelm v. Grumbach läßt den Landgrafen bitten, zusammen mit dem Kurfürsten von Mainz und dem gewesenen Kurfürsten Johann Friedrich einen Spruch zwischen ihm und dem Bischof von Würzburg zu fällen. - Der Landgraf fordert Landgraf Wilhelm auf zurückzukehren
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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