Friedrich Rot von Zell [Unbestimmt] schenkt mit Zustimmung seiner Söhne Friedrich, Heinrich und Johann den Bedürftigen im Heiliggeistspital in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] einen jährliche Zinsen von 10 Schilling Heller. 6 Schilling Heller weniger 2 Heller gefallen von dem Torhaus am Hof des von Ow [Obernau Stadt Rottenburg a. Neckar/Lkr. Tübingen] in Ulm, das derzeit Heinrich Gagenhart zu Leibgeding besitzt, und 4 Schilling Heller und 2 Heller von seinem Teil eines Baumgartens in Ulm an der Breite ("Gebraitun"). Mit dem Zins sollen Spitalmeister oder Pfleger die Kost der Bedürftigen im Spital an einem festgelegten Tag im Jahr mit Wein, Brot oder anderen Dingen aufbessern. Nach seinem Tod soll dies jeweils an seinem Todestag erfolgen, wobei man gleichzeitig einen Jahrtag für ihn mit Vigil und Seelmesse im Spital begehen soll. Bei Säumnis fällt der Zins an das Dominikanerkloster ("den Predigern") in Ulm [abgegangen, Bereich Grüner Hof 7, Lagerbuch Nr. 6, Adlerbastei 1-3].