Gemeinde Bockhorst
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42, 132
42 Rechtsamt / Kommunalamt
Rechtsamt / Kommunalamt >> Kommunalaufsicht >> Gemeinde Oyten
1941-1963
Enthält: Verzeichnis über die Verfassungsangelegenheiten der kreisangehörigen Städte u. Landgemeinden, ohne Datum, Az.: 010-60 Vermerk vom 13.05.1963 über den Beitritt der Gemeinde Bockhorst zur Ge-meinde Oyten auf Grund des Gesetzes vom 18.12.1962, Inkrafttreten am 01.01.1963, Az.: 00/010-60 Niederschrift zur Gemeindeausschusssitzung, Erlass einer Satzung zur Re-gelung des Geschäftsganges bei der Gemeindeverwaltung (nicht gebilligt), Wahl des Johann Bollmann als Beigeordneter, Beschluss der Bestellung ei-ner Schreibhilfe, 14.12.1945 Verfassung der Gemeinde (nicht genehmigt), 14.01.1946 Verfassung der Gemeindevertretung, 14.02.1946 Berichtigung vorgenannter Verfassung, 08.03.-02.04.1946 Verfassung u. stehende Regeln für Gemeinderäte [für den Geschäftsgang/für die Geschäftsführung bei der Gemeindeverwaltung], 05.03.-14.05.1946 Nachtrag zu den Regeln für die Geschäftsführung bei der Gemeindeverwal-tung, 30.07.1946 Änderung der Gemeindeverfassung, Erhöhung der Bezüge des Bürgermeis-ters u. des Kassenverwalters, 04.-26.06.1951, Az.: 0.00.010 Beschluss über die Sicherstellung der jederzeitigen Durchführung der Aufga-ben der Gefahrenabwehr innerhalb der Gemeinde, 26.10.1951 Geschäftsordnung für den Rat der Gemeinde, 03.-04.12.1952, Az.: 0/00/010-02 Geschäftsordnungen für den Gemeinderat u. den Verwaltungsausschuss, 30.04.-02.05.1956, Az.: 0/00/010-01 u. 0/00/010-60/14 Hauptsatzung der Gemeinde, 07.02.-12.04.1956, Az.: 0/00/010-60/14 Abänderung der Hauptsatzung, 01.03.-02.04.1959, Az.: 00/010-01 u. 00.010-60/14 Satzung über die Reinigung der öffentlichen Wege in der (Land-) Gemeinde, Polizeiverordnung zur Ortssatzung der Gemeinde betr. die polizeimäßige Reinigung öffentlicher Wege im Bezirk der Gemeinde, Publikation im Amts-blatt der Regierung zu Stade, 18.02.-25.04.1941 Satzung über die Straßenreinigung in der Gemeinde; Verordnung über die Straßenreinigungspflicht in der Gemeinde, nach der nicht erfolgten Billigung der Verordnung durch den Regierungspräsidenten Beschluss einer neuen Veröffentlichung im Amtlichen Verordnungsblatt, 24.08.1956-16.11.1957, Az.: 00/010-60[/14] Satzung über die Leistung von Naturaldiensten (Hand- u. Spanndiensten), Niederschriften zu Sitzungen des Haupt- u. Finanzausschusses sowie des Kreistages, 12.06.-08.12.1950, Az.: 0.00.010 Gemeindesatzung über die Entschädigung des ehrenamtlichen Bürgermeis-ters, der Ratsherren u. der ehrenamtlich im Rat oder in der Verwaltung der Gemeinde Tätigen, 07.02.1956 Satzung über Erschließungsbeiträge nach dem Bundesbaugesetz, 03.-12.07.1962, Az.: 00/010-60 Die Schreibweise des zur Gemeinde Bockhorst gehörenden Ortsteils „Bock-horster Mühlentor“ bzw. „Bockhorster Mühlenthor“ ist zweifelhaft geworden. Stellungnahmen des Amtsgerichtes in Achim, des Katasteramtes in Verden, des Statistischen Reichsamtes in Berlin, der Reichspostdirektion in Bremen sowie der Gemeinderäte in Bockhorst. Bestimmung einer Schreibung „Bock-horster Mühlentor“ durch den Herrn Oberpräsidenten in Hannover, 16.07.1942-28.09.1943, Verweis auf Akte 006-85 (1) Verwendung eines alten Dienstsiegels aus der Zeit des Nationalsozialismus, jetzt aber mit herausgeschnittenem Adler, Planung einer Neuanfertigung des Dienstsiegels, 04.-11.08.1952, Az.: 0.00.010 Registerblatt: Bestätigung, Vereidigung u. Entschädigung der Gemeinderäte u. Bürgermeister sowie Wahl, Bestätigung, Ernennung u. Vergütung der lei-tenden Bediensteten der kreisangehörigen Städte u. Landgemeinden, undatiert Angaben über die Person des Bürgermeister Johann Bollmann u. Erwähnung einer vormaligen Mitgliedschaft in der NSDAP,18.- [Eingang] 20.05.1945 Ersuchen von Bürgern um Entfernung des Johann Meinken u. des Hinrich Kunze aus dem Gemeindeausschuss. Feststellung, dass die genannten der neugewählten Gemeindevertretung nicht angehören, 01.09.-02.11.1945 Bitte des Bürgermeisters Bollmann um Entlassung aus gesundheitlichen Gründen, Einsetzung des Diedrich Cordes als kommissarischer Bürgermeis-ter, dann vorübergehende Aufhebung der eben erwähnten Einsetzung, Boll-mann bleibt (vorerst) Bürgermeister, Cordes ist bei der Erledigung Amtsge-schäfte behilflich, daraufhin endgültige Billigung des Cordes als Bürgermeis-ter, 12.09.-27.11.1945 Bestellung des Johann Bollmann als Beigeordneter, 03.01.-08.03.1946 Diedrich Cordes beabsichtigt eine Weiterführung seines Amtes, Elisabeth Cordes wird erneut als bezahlte Hilfe gewählt, Bemessung ihrer Entgelte, 22.01.1946 Niederschrift zur Sitzung des Gemeindeausschusses, Erlass einer Satzung zur Regelung des Geschäftsganges bei der Gemeindeverwaltung, Erwählung des J. Bollmann zum Beigeordneten (s.o.), Beschluss der Einstellung einer Schreibkraft (s.o.), 14.12.1945 Berufung neuer Beigeordneter u. Gemeinderäte, 06., 16.08.1945 Einsetzung gewählter Räte, 27.10.1945, Nachweisung über Ersatzmänner für die Gemeindevertretung, 08.11.1945 Auswahl von Gemeinderatsmitgliedern, 26.11.1945 Liste derer, die für die Gemeindevertretung vorgesehen sind. Auch Angabe, ob Ortseingesessener oder Flüchtling, 04.12.1946 Übersichten über die vorgeschlagenen, bestellten u. bisher nicht bestellten Gemeindevertreter, 31.12.1945-04.01.1946 Erneuerte Version der Verfassung der Gemeindevertretung; Tod des Bürger-meisters Cordes am 14.03.1946, statt seiner Bestellung des Brüne Meyer, 20.03.-05.04.1946 Anliegen des Ortsbauernführers Kunze, dass Johann Osmers wegen angeb-lich falscher Angaben u. mangelhaften Verhaltens aus dem Gemeindeaus-schuss entfernt werde. Die Militärregierung macht eine Entscheidung darüber davon abhängig, ob er rechtskräftig verurteilt worden ist, 12.04.-21.05.1946 Korrespondenz zur Gemeindeangestellten Frieda Rengstorf, 29.04.-02.05.1946 Nach dem Ausscheiden der Elisabeth Cordes aus dem Amt der Gemeinderatsangestellten Ersuchen um Billigung der Frieda Rengstorf, daraufhin ihre Berufung, 10.05.-03.06.1946, Fortbestehen ihres Postens, 16.11.1947, ihre Bestätigung, 08.01.1948 Meinungsverschiedenheit zwischen der früheren Bockhorster Gemeindedirektorin Rengstorf u. ihrem Onkel, dem Bürgermeister, 04.-07.07.1950 Verzeichnis der Gemeinderäte usw., ohne Datum Protokoll der Gemeinderatssitzung, Erwählung des Brüne Meyer zum Bürger-meister u. des Friedrich Oetjen zum Beigeordneten, 08.-09.10.1946 Nennung des Kassenverwalters Friedrich Oetjen, auch der Gemeindedirektorin Frieda Rengstorf, 24.03.1947 Wiederwahl des Meyer als Bürgermeister u. des Oetjen als Beigeordneter, 15.10.-10.11.1947 Personalunion der Ämter des Bürgermeisters u. des Gemeindedirektors, 18.-20.01.1949 Mitglieder der Gemeindevertretung, 18.01.1949 Abermalige Entscheidung für Meyer als Bürgermeister bzw. Oetjen als sein Stellvertreter, 27.12.1949 Fluktuation im Gemeinderat, 04.-22.12.1950 Erneute Erwählung des Bürgermeisters Meyer u. des Stellvertreters Oetjen sen., 04.-12.12.1950, 06.-23.12.1951, 03.-06.12.1953, 09.-11.12.1954, 09.-11.12.1954, Az.: 0/00/010-02 Mitglieder der Gemeindevertretung, Ratsvorsitzender ist Johann Warnke, 1. Beigeordneter Otto Graßmann, 03.12.1956, Az.: 0/00/010-02 Versterben des Bürgermeisters Johann Warnke (am 22.06.1959), Todesan-zeige, 23.06.-18.07.1959, Az.: 00/010-61/14 u. 00/040 Wahl des Heinrich Osmers zum Bürgermeister, abermals Erwählung des Ot-to Graßmann als Beigeordneter, 21.-24.07.1959, Az.: 00/010-61/9 Verpflichtung des Bürgermeisters Osmers auf gewissenhafte Erfüllung seiner Obliegenheiten u. zur Verschwiegenheit, 31.01.1962 Auflistung der Gemeinderatsmitglieder. Bürgermeister ist Heinrich Osmers, Kassierer ist Willy Fritz, 03.03.1962, Az.: 00/010-02
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.04.2026, 08:09 MESZ