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Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche im Kanton Bracht
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Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) >> 3. Erste Division: Finanzwesen >> 3.1. Erstes Büro: Domänenverwaltung >> 3.1.16. Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche in Domänenangelegenheiten >> 3.1.16.4. Arrondissement Krefeld
1799, 1807 - 1813
Enthaeltvermerke: Landmesser J. Matthias Ewalds aus Kaldenkirchen (Reklamation gegen die Zahlung eines jährlichen Kanons für die Genehmigung zur Berufsausübung); Reklamation des Grafen Karl von Spee zu Düsseldorfgegen die Zahlung einer Erbrente aus einer Windmühle in Kaldenkirchen; Prozeß der Stadt Dülken gegen Franz Daniels aus Dattenfeld, Eigentümer des Gutes Stiegenberg vertreten durch seinen Sohn Joseph Daniels aus Düsseldorf, wegen des versuchten Verkaufs von Bäumen an einem Nachbarschaftsweg (mit Lageskizze); Reparaturkosten für Gebäude des von Herrn Lenssen erworbenen Konvents Kaldenkirchen; Eigentumsanspruch des Präfekturrats van Straeten auf einen Garten als Zubehör zu dem von ihm gekauften Haus in Dülken gen. die alte Schule; Verpflichtung des Herrn Lenssen, den von ihm erworbenen Teil des Kloster Kaldenkirchen von dem der Gendarmerie zugewiesenen abzuschließen; Anspruch des Cornelius Hoffmann auf das Gehölz gen. Klosterbruch (ehem. Kreuzherren zu Dülken) gegen Herrn van der Straeten, Käufer des Hofes Klosterhof; Baufälligkeit der Windmühle gen. Hochmühle bei Dülken; Verwendung der Gebäude der Kreuzherren zu Dülken zu Zwecken der Gemeinde Dülken; Reklamation des Maire von Kirchspiel-Waldniel gegen die Inbesitznahme von Gemeindegütern durch die Amortisationskasse
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.